Projekte

„Das Leben ist die Antwort“ – Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, 1984

Wolfgang Borchert: „Draußen vor der Tür“

Text: Dr. Peter Schütze

Kein Zweifel: Dieses Stück, in dem das Leben über den Rand der Verzweiflung zu stürzen scheint, hat überlebt. Noch heute, unter ganz anderen Bedingungen, ist viel von der heftigen Erregung und Erschütterung zu ahnen, die von der Uraufführung ausgegangen ist. Borchert war der erste seiner Generation gewesen, der auf dem Theater seine Stimme wiederfand; er hatte die verzagte Stummheit überwunden. Dabei konnte er, als „Draussen vor der Tür“ am 21. November 1047 in den Hamburger Kammerspielen gezeigt wurde, selbst nicht mehr sprechen; Borchert war tags zuvor, sechsundzwanzigjährig, im Baseler Clara-Spital gestorben, an Leiden, die durch Kriegsdienst, Gefängnis, Ausharren in einer Nazi-Todeszelle unheilbar geworden waren.

Weit über hundert Inszenierungen des Stückes lassen sich allein seit 1957 zählen; über die erste Zeit geben die Archive keine genaue Auskunft. Film und Fernsehen bemächtigten sich des Stoffes;  Tourneetheater trugen das Drama durch die Städte. Es erreichte seine Zuschauer nicht nur in der Bundesrepublik, der DDR, Österreich und der Schweiz; ich habe Aufführungen in Holland und Belgien, in Paris, Warschau, Helsinki und Lissabon verzeichnet gefunden. Seit Mitte der Siebziger Jahre häufen sich die Einstudierungen.

Dieses erstaunliche Echo gilt einem Stück, das, will man seinem Untertitel glauben, „kein Theater spielen und kein Publikum, sehen will“. Doch hat Borchert schon einiges von der Wirkung spüren dürfen, die von seinem einzigen Bühnenwerk ausgehen sollte. Ernst Schnabel, der Chefredakteur des WDR, hatte die Hörspielfassung ins Programm genommen. Die Ursendung konnte Borchert wegen einer Stromsperre in seinem Stadtviertel nicht hören, aber der Widerhall war so stark, daß das Hörspiel in kurzer Frist mehrfach wiederholt werden mußte. Borchert wurde mit Briefen überhäuft; des Andrangs von Besuchern, die Ähnliches erlebt hatten und deren Nerv getroffen war, mußte der todschwache Dichter sich schließlich erwehren. Trotzdem war es keine Koketterie zu meinen, daß das Publikum und die Theater sich dem Werk versperren würden. In einer Szene des Stücks stellt die Hauptfigur, der eben aus Sibirien nach Hamburg heimgekehrte Unteroffizier Beckmann, sich einem Kabarettdirektor vor. Er wird abgelehnt; die Schmerzen der Zeit sollen nicht selber sprechen, sondern mit Spaßmacherei gestillt werden: „Mit der Wahrheit macht man sich nur unbeliebt. Wer will denn heute etwas von der Wahrheit wissen?“

Ein Kritiker, der die Zeit miterlebt hatte, schrieb 1981 nach einer Darmstädter Aufführung: „Daß damals im Chaos zertrümmerter Städte jeder, der den Massenmord überstanden hatte, nur an sich dachte, denken mußte, war Realität.“ Ein „Moralist“ wie Beckmann werde in dieser Wirklichkeit zur seltsamen Gestalt, zur „tragikomischen Figur“. Auch der Literaturgeschichtler Karl S. Guthke sah den tragikomischen Zug des Stückes, das er im Übrigen als ein „ziemlich infantiles, von Selbstbemitleidung triefendes Zeitdokument einer enttäuschten Generation“ abtat. Das harsche Urteil teilt sicher mehr über den Geist und die politische Abwehrfähigkeit dieses literarischen Richters mit als über Borchert, und vielleicht war es auch das Klima solcher Verdrängung, das der „enttäuschten“, fassungslosen Generation den Mund verschlossen hatte – den Borchert nun auftat. Freilich, „das Leben geht weiter“, und , wer überleben will, macht es sich am leichtesten, wenn er Moral Moral sein läßt und rasch zu den praktischen Tagesdingen übergeht – wie der Oberst in Borcherts Stück: Befehl war BefehI und wer dem skrupuIös nachhängt, macht sich nur die Zukunft schwer. Mit dem Vergessen und Verdrängen hatte Borchert gerechnet; dagegen stemmt sich Beckmann. „Draußen vor der Tür“ ist keine Abrechnung, Beckmann war kein Ankläger. Er stellte in seiner Hoffnungslosigkeit peinigende Fragen an die Welt, vielleicht unbeantwortbare, weil seine Situation ausweglos schien; denn „das Leben selbst ist die Antwort“, wie Borchert in einem Brief‘ schrieb. Beckmann verschaffte denen eine Stimme, die nicht einfach vergessen und verdrängen konnten.

In den Gedächtnis-Veranstaltungen zum 8. Mai ist wieder die Frage erhoben worden, ob das Kriegsende als „Kapitulation“ oder als „Befreiung“ begriffen werden müsse. Diese Alternative selbst ist ein Versuch, bloß historisch zu objektivieren; die Fragestellung bereits distanziert sich von der Erlebniswucht des einzelnen Menschen. Aber auch hier hat Geschichte ihren Ort, zwischen den Quadern politischer Erkenntnisse und Entscheidungen. Was denn, wenn die am eigenen Leib, mit eignen Sinnen erfahrene Vergangenheit des Krieges sich wie ein Alp auf die Gegenwart legt? Wenn x man sich, wie der Unteroffizier Beckmann, am Tode von elf Soldaten schuldig fühlt, weil man „Verantwortung“ übernommen und einen Durchhalte-Befehl ausgeführt hat?

Lebensnotwendig freilich ist das einfache positive „Ja“, das im Stück Beckmanns alter ego, der „Andere“ sagt, die Ermunterung weiterzuleben, weiterzumachen. „Draußen vor der Tür“ ist kein Plädoyer für den Selbstmord. Es wird, wie in Borcherts letztem Manifest NEIN gerufen, weil zu viele schon wieder Ja sagen. Die Jas, das Lebenwollen, hindern den Verzweifelnden an der Selbstvernichtung. Die EIbe spuckt den Selbstmörder wieder aus; ein Mädchen nimmt den Triefenden mit nach Hause. Es gibt Möglichkeiten für Beckmann, doch das Stück Iäßt keine Menschlichkeit gelten, die die schreienden Zweifel, die die nächtlichen Traumqualen als bloße Schwäche abtut. Nein! – damit das Ja nicht pausbäckig wird. Die Frage „Wie können wir leben“, vielleicht die Grundfrage der gesamten Dramatik, wie können wir über den Gräbern von Hekatomben von Opfern noch leben, bleibt als Problem bestehen. Borchert beharrt darauf, und er reicht sie uns weiter, über die Wohlstandsjahre hinüber. Da ist mehr als nur die Nachkriegssituation angesprochen; ihre besondere Unerträglichkeit allerdings macht, daß Beckmanns verhallende Fragen sich an die Welt im ganzen richten, an eine Welt, deren Gott versagt haben muß: ein alter hilfloser Mann, so tritter im Stück auf, schmächtig gegenüber dem fett gewordenen Tod, dem „Beerdigungsunternehmer:‘ und „Straßenkehrer“ (dessen Bild als Müll-Beseitiger das ‚Wirtschaftswunder‘ und seine Nachtseiten visionär vorausnimmt).

Ein Heimkehrer kehrt heim, kriegs-beschädigt, mit seiner Gasmaskenbrille eine groteske Figur, fremd in der neu sich etablierenden Welt. Er kommt heim und findet kein Zuhause. Die Wohnung seiner Frau ist bereits von einem anderen Mann besetzt. Andere Türen öffnen sich durchaus, man ist wohl bereit, ihm zu helfen, aber nicht in seinem Sinn. Hinter den Türen ist Zukunft. Aber was ist das für eine Zukunft, hinter der die Türen zu sind? Die Tür ist ‚“die Schwelle zwischen Eingesperrtsein und Ausgesperrtsein. Beckmann ist drinnen aus-, draußen eingesperrt. Er kommt nichts ins Heimische, ein Gefangener freilich auch seiner selbst, der Selbstzufriedenheit nicht finden kann. Peter Rühmkorf spricht in seiner Borchert-Monographie von einem „im Grunde romantiscl1en Ausnahmezustand“ und schreibt über Beckmann, daß ihm der Friede nicht geraten sei, „weil er an der eigenen Friedlosigkeit scheitert.“ Es geht hier allein um das Subjekt, das in Gefahr gerät sich aufzugeben, gerade weil es sich, seine Ansprüche nicht aufgeben will; der Moralist tat nichts anderes, als dem neuen Phönix die Flügel mit der Gewissensfrage wieder anzusengen. Auf diese Weise ist Borchert zum Sprecher der Jugend von 1945 geworden, die vaterlos zwischen den Ruinen der Häuserzeilen und einer zusammengebrochenen Überideologie herumirrte und neue Orientierung suchte.

Nicht die an expressionistischen Vorbildern wie Tollers „Hinkemann“ geschulte Form des Dramas, nicht die Technik der Stationen, die durch eine einzelne Figur – Beckmann – verbunden werden, machte den Erfolg des Stückes aus. Formal, ästhetisch interessant ist allenfalls die musikalische Struktur, die die Sprache mit ihren Motivverkettungen und Wiederholungen durchdringt und sich in einem Traumfinale, in dem alle Stimmen nochmals Revue passieren, erfüllt: In der Musik, nicht in der Dramaturgie des Werkes zündet die Erregung, die das Stück mitteilt. Die Kraft des unmittelbaren Erlebens wirkt in der Beckmann-Figur; hinter ihr treten die Schwächen des Stücks, die altmodische Bauart, der allegorische Spuk zurück.

Daß hier das Geheimnis von „Draußen vor der Tür“ stecke, daß es nur „über den unmittelbaren Eindruck“ funktioniere, auch über die Zeiten hinüber, sagt auch Hans Quest, der Beckmann des Hörspiels und der Uraufführung. Ihm hatte Borchert das Stück gewidmet, nachdem er die Sendung gehört hatte; und die Rolle und die Begegnungen mit Borchert haben Quests Leben mitgeprägt. Auch er hatte, wie Borchert, 6 Jahre Krieg hinter sich; und was dieser Autor schrieb, hallte im Schauspieler sofort wieder: „Das Stück“, sagte Quest zu mir, „fiel aus mir raus.“ Die Xylophon-Vision, dies grause Traumbild vom General, der auf den Knochen der Kriegstoten aufspielt, hält Quest für eine „Jahrhundertdichtung“. Jeden gehe an, was Borchert erlitten habe und in diesem seinem „Requiem“ schreiben mußte. Das Stück sei einzig „vom Blatt“ zu spielen, erlaube keine Konzeptveränderungen; es lebe „aus der Kraft des Wortes“ und verlange nach knappen Bühnentiteln: Licht, Schrägen, Prospekte. Der Erfolg sei abhängig davon, „wie glaubhaft ein Schauspieler Beckmann personifiziert“. Die Sprache fließe von einem Satz in den nächsten; die Impulse des Stromes seien „Fieberstöße“. „Es muß gespielt werden aus dem heißen Herzen“ – eine Wiederbelebung als Lesung, die mir gegenüber eine junge Regisseurin des Schauspielhauses für möglich hielt, da nur das Dokument zu retten sei, lehnt Quest lebhaft ab. Alle Stilisierung sei verboten. Wer sich aber auf die Identifizierung einlasse, werde immer wieder erfahren, welche Lebenskraft das Stück 1n sich bewahre: „Aus dem innersten Grund kommt so viel Wahres und Unverrückbares, und das hält sich.“

1972 hatte Quest das Stück für ein Schweizer Tourneeunternehmen inszeniert, mit Uwe Friedrichsen als Beckmann. Friedrichsen erinnert sich daran als an seine „vielleicht erfolgreichste“ Gastspielreise; ganze Schulklassen hätten sich in seine Garderobe gedrängt und, tief betroffen, Fragen gestellt.

Außer Quest und Friedrichsen haben sich noch viele gute Schauspieler den Beckmann zueigen gemacht; Robert Graf, Karl John, Heinz Reincke und Hannes Messemer sind darunter. Rudolf Noelte inszenierte das Stück 1957 mit Paul Edwin Roth im Fernsehen. Eine allerdings fragwürdige Filmfassung entstand bereits 1949 unter der Regie von Wolfgang Liebeneiner, der auch die Uraufführung geleitet hatte. Der Titel „Liebe ’47“ gibt bereits die Tendenz der Veränderung an. Der Heimkehrer Beckmann will gleichzeitig mit einer jungen Frau in die Elbe steigen; beide halten sich gegenseitig am Leben; die Figur des „Mädchens“ ist zur Hauptrolle aufgewertet worden (Hilde Krahl-Liebeneiner). Von der Rahmenhandlung aus werden die Stationen des Stücks als Retrospektiven hochgeholt, aufgeschwemmt durch klischeehafte biographische Erweiterungen. Die Traumsequenzen sind heute kaum mehr erträglich. Allein Karl John, der Darsteller des Beckmanns, der den Nazis selber nur um Haaresbreite entkommen war, vermittelt den Ausdruck des originalen Stückes. Auf seine bangen, zerrenden Fragen gab Lieheneiner die Antwort: Beckmann braucht eine Beckfrau.

Über den Wert der individuellen Liebe war Borchert sich sehr im klaren, aber er hob seine Fragen darin nicht auf. Und es sind gerade die Fragen, die das Stück, über alle Heimkehrer-Problematik hinaus, am Leben erhalten. Das Stück ist nicht da, seine Zuschauer zu trösten, sondern ihren eigenen Zweifel wachzuhalten und ihr Mißtrauen in die Würde der Welt nicht seelischer Verfettung aufzuopfern. Auch in unserer weltpolitischen Lage gibt es Anlässe genug, nach dem Sinn zu forschen. Diesen Drang transportiert „Draußen vor der Tür“ über die Jahre, und nicht nur für die jeweilige Jugend-Generation.

Lyrikband von Smolensker und Hagener Lyrikern

Durch den Dozenten der Smolensker Humanistischen Universität Micheal Evdokimov wurde dem Freundeskreis Hagen-Smolensk das Angebot unterbreitet, einen zweisprachigen Lyrikband zu erstellen.

Der Freundeskreis hat inzwischen ein Dokument zusammengestellt und nach Smolesnk geschickt. Von Hagener Seite sind folgende Künstler an dem Projekt beteiligt:

Ines Bellati-Ritzenhoff, Akampita Steiner, Christine Hasenclever-Zbeida, Ulrike Schmidt, Ralf Fritzsche, Cornelia Biermann, Paul Gerhard Wolf, Hans-Joachim Lübke, Alfred Müller Felsenburg (leider verstorben), Beate Kersting, Leo M. Ehring, Hans-Werner Engel

Es gab zuletzt einige Fragen wegen der Anzahl der Texte je Künstler und der Länge. Dies hat zu einer Verzögerung geführt. Die Texte sind inzwischen ausgewählt und liegen den russischen Partnern, die das Buch gestalten wollen vor. Es fehlen nur noch Kurzbeschreibungen zu einzelnen Künstlern.

Fünfter Besuch einer Studentengruppe aus Smolensk beim Studienseminar Hagen

In diesem Jahr waren drei Dozentinnen: Dr. Elmira Dokutovich, Julia Domashevich, Ilona Sharshatova und 14 Studentinnen: Dilnosa Khassilova, Swetlana Khmelowskaja, Irina Rybalchenko, Viktoria Savkina, Olga Balitskaja, Ksenia Leontieva, Julia Ermakova, Aliona Gritsenko, Maria Dmitrieva, Anastasia Vasilieva, Elena Lipnitskaja, Eugenia Korovina, Anastasia Tsykunova, Darina Plutenko zu Hosptiationen an Gymnasien und beim Studienseminar zu Gast. Neben einem Kulturprogramm führten zwei Ausflüge die Gruppe nach Köln und nach Düsseldorf, u.a. zu einem Besuch in den Landtag, wo sie der Hagener Landtagsabgeordnete Wolfgang Jörg empfing.

Hier einige Bilder vom Abschiedsabend:

Kunstdozenten und Kunststudenten aus Smolensk in Hagen

Vom 12. – 21.4.2008 waren Julia Wolkova, Nadja Ryghikova, Alexander Dolossov, Alexej Dovgan und die Studenten Anton und Artem Lukichev zu Studien in Hagen zu Gast.

Das umfangreiche Programm sah Studien im Freilichtmuseum, am Hohenhof, an Wasserschloss Werdringen im Zentrum der Stadt Hagen, am Schloss Hohenlimburg, in Wetter, in Kassel an der Wilhelmshöhe, in Schmallenberg im Sauerland, und in Köln vor. Es wurden drei Kunstausstellungen besucht: Schloss Wilhelmshöhe, die Sammlung Ludwig und das Wallraff-Richards-Museum. Die Künstler trafen sich mit hiesigen Künstlern im Atelier von Christine Laprell. U.a gab es Begegnungen mit Peter Blindert, Bernhard Paura, Dr. Hartmut Thoma, Bernd Suermann und Bernd Müller.

Vom 14. – 19.4.2008 wurden Bilder der Künstler im Saal des AllerWeltHauses ausgestellt. Die Ausstellung war ein riesiger Erfolg!

Ein Bild von jedem Künstler bzw. jeder Künstlerin:

 

Studien in Kassel, Rückfahrt durch das Sauerland:

Museumstag in Köln:

Im Atelier von Christine Laprell:

 

Eindrücke vom Abschiedsabend im China-Restaurant „Kota-Radja“:

Zweiter Besuch einer Hagener Referendargruppe zu Gast in Smolensk

Das Studienseminar Hagen und die Smolensker Humanistische Universität haben sich auf fest Reisezeiträume geeinigt. Das Seminar wird von nun an stets in den Oktoberferien bzw. eineige Tage davor oder danach nach Smolensk reisen. Das erfreuliche ist: Die Referendare/innen bekommen dafür bis zu fünf Tage Sonderurlaub.

In Smolensk waren: Harald Bauhaus, Kathrin Marie Bötcher, Tobias Hermann Fey, Nadine Jesionek, Katrin Teresa Mandlmeier, Luca Giovanni Paolo Masia, Anna Pampuch, Anna Renfordt, Corinna Schlärmann, Katharina Schmidt, Sandra Steinhoff, Dennis Jörg Voß, Jan Voß, Linn Katrin Wartlaw, Uwe Gotthardt, Günther Grundmann, Ulrich Kopitz, Thomas Kratzert, Wolfgang Luck, Bernd Mai, Rosemarie Möhle-Buschmeier und Georg Peters.

Nachfolgend einige Reiseeindrücke (Fotos: Uwe Gotthardt):

Smolensker Kammerorchester in Hagen zu Gast

Smolensker Kammerorchester vom 12. – 24. September 2007 in Hagen zu Gast

Konzerte in Hagen und Umgebung:

14.09.2007, 19:00: Matthäuskirche in Hagen, Lützowstr.
16.09.2007, 11:00: Iserlohn, Parktheater
18.09.2007, 20:00: Hagen, Stadthalle
Jubiläumskonzert mit den Hagener Philharmonikern
20.09.2007,19:00: Hagen, Sparkassen-Karree
Vorverkauf: 02331-332068
23.09.2007, 17:00: Breckerfeld, Jakobuskirche

Symposium mit Smolensker und Hagener Künstlern

Smolensker Maler und Bildhauer

Symposium mit Hagener Künstlern

Ausstellung: Sparkassenkarree, 20.08. – 31.8.2007

Initiative:

Die Idee zu diesem Symposium wurde durch Petr Fishman und die Familie Dr. Olga und Hans-Werner Engel entwickelt. Sie werden aus dem Schaffen der Smolensker Künstler ein breites Spektrum vorstellen und gleichzeitig eine Zusammenarbeit mit einer großen Zahl Hagener Künstler anstreben.

Teilnehmende Smolensker Künstler:

Petr Fischman, Julia Wolkova, Nikolai Agafonov, Galina Kurjakova, Alexander Dolossov, Nadja Ryghikowa, Alexej Dovgan, Alexander Parfeonov und Studenten der Smolensker Humanistischen Universität und Smolensker Staatlichen Universität

 

Teilnehmende Künstler aus Hagen und Umgebung:

Uwe Will, Bernhard Paura, Traute Keßler, Karl-Friedrich Fritzsche, Barbara Wolff, Johannes Dröge und weitere Künstler des Hagenrings, Uwe Nickel, Peter Blindert, Cornelia Regelsberger, Herbert Grawe, Bernd Suermann, Dr. Hartmut Thoma, Pascale Peters, Leona Hardenbiker, Ellen Gorzelany haben bisher zugesagt

Schirmherr:

Oberbürgermeister Peter Demnitz

Empfang im Rathhaus durch Dr. Christian Schmidt

Förderer und Unterstützer:

Sparkasse Hagen, Stadt Hagen (Kulturamt, KEO, Stadttheater, Wirtschaftsförderung, Volkshochschule), Freilichtmuseum, Hagener Verkehrsbetriebe, Lions-Club Hagen-Harkort, Hagenring, Städtepartnerschaftsverein der Stadt Hagen, Fernuniversität Hagen und zahlreiche private Personen

Aktivitäten:

Freilichtmuseum – 25 und 26. 08.2007

Künstler aus Smolensk und Hagener Künstler (Hagenring und andere) arbeiten mit Kindern und malen Portraits.

Diese Aktion wird besonders durch den Lions-Club Hagen-Harkort unterstützt. Der Erlös fließt zur Hälfte in ein Projekt des Kinderhauses Hagen und kommt zum anderen Teil den Kunstfakultäten der Smolensker Universitäten zugute.

Projektverantwortliche des Freundeskreises Hagen-Smolensk:

Dr. Olga und Hans-Werner Engel

Im Anschluss an dieses Projekt stellten die Künstler ihre Arbeiten in Smolensk aus und gründeten den Freundeskreis Smolensk-Hagen.foto-von-der-ausstellung-2007-komp

Studienseminar SEK II in Hagen für das Lehramt an Gymnasien und Smolensker Humanistische Universität

Vierter Besuch einer Studentengruppe aus Smolensk vom 16.03.07-23.03.07

Betreuer der Gruppe durch das Studienseminar:

Georg Peters, Günther Grundmann

Begleiterinnen der Gäste aus Smolensk:

Larissa Borissenkova, Galina Bobrova

Für den Freundeskreis:

Dr. Olga und H.-W. Engel, Jan Pfennig, Gerd Walter

Georg Peters führte die Gruppe durch einen lebendigen Vortrag in das Programm ein.
Die Gruppe:

Portasova, Tamara; Grebenshchikova, Elena; Feldsherova, Margarita; Klimkina, Anna; Knyazeva, Vohla; Chmurova, Elena; Bolzerova, Inga; Silipetkaya, Yulia; Shaldenkova, Anastasia; Anokhin, Maxim; Shcherbakova, Anna

Die Gruppe hospitierte in verschiedenen Hagener Schulen und nahm an Veranstaltungen des Studienseminars teil.Die deutsche Gastfreundschaft konnte insgesamt in mindestens vier Bereichen erlebt werden: In den Familien, in den Schulen, im Seminar und bei den zahlreichen Veranstaltungen, die z. T. auch außerhalb des offiziellen Terminplans lagen.
Die Lehrstuhlleiterin Frau Prof. Dr. L. Borissenkova und Herr Günther Grundmann unterzeichnen den Vertrag für die weitere Zusammenarbeit zwischen dem Studienseminar und der Smolensker Humanistischen Universität:Gegenseitige Einblicke in die eigenen Einrichtungen, Hospitationen, Kulturprogramm, Teilnahme an Seminaren.
Abschiedsabend der Studenten und Referendare im Hagener China-Restaurant Kota Radja:
Hier wurde der neue Vertrag feierlich von Frau Borissenkva und Herrn Grundmann unterzeichnet.