Smolensker Künstler im Karl-Ernst-Osthaus-Museum
Smolensker Künstler
Ausstellung: Karl-Ernst-Osthaus-Museum, 25.11. 2005 – 8.1.2006
Smolensker Künstler
Ausstellung: Karl-Ernst-Osthaus-Museum, 25.11. 2005 – 8.1.2006
Das vor genau 30 Jahren von dem heutigen Leiter und Regisseur Viktor Simin gegründete Schauspiel-Ensemble ist aus einer Jugendbewegung entstanden. Heute ist das Theater Dialog ein fester Bestandteil der Smolensker Kulturszene.
Im Theater an der Lenin-Straße in Smolenks wird sozio-kulturelle Arbeit auf hohem Niveau geleistet: Viktor Simin arbeitet mit Kindergruppen, mit einer Gruppe jugendlicher Schauspieler und schließlich mit einem großen Ensemble von erwachsenen Theaterleuten. Einigen jungen Talenten hat er den Weg zur Hochschulausbildung als Schauspieler geebnet. Ganzjährig stehen Sprechtheater-Stücke internationaler Autoren von der Klassik bis zur Moderne auf dem Programm.
In Hagen hat das Theater Dialog jeweils in den Jahren 1992, 1995, 1998 und 2002 seine aktuellen Produktionen in russischer Sprache präsentiert.
Vom 2. bis 10. November 2005 gastiert das Theater Dialog auf Einladung des Freundeskreises Hagen-Smolensk zum 20. Jubiläum der Partnerschaft zwischen Hagen und Smolensk mit dem Stück „Der halbverrückte Jourdin“ von Bulgakov, eine Bearbeitung von Moliers „Bürger als Edelmann“ wieder in Hagen.
Bisherige Aufführungstermine 2005 in Deutschland:
03, November 2005, 18.00, Unna, Landesstelle Massen, Welerbergplatz 1
06. November 2005, 19.00, Lutz, Theater Hagen
Szenenbilder aus „Der halbverrückte Jourdin“
In den Jahren 2003 und 2004 hielt Hans-Werner Engel als erster Hagener Schriftsteller Lesungen an der Smolensker Humanistischen Universität und im kleinen Saal der Philharmonie.
Außerdem arbeitete er einige Tage mit den Germanistikstudenten der Universität. Er schrieb in dieser Zeit viele Texte über das Leben und Erlebnisse in Smolensk.
Zum 20. Jubiläum wird Hans-Werner Engel am 7. Oktober 2005 erneut eine Lesung mit Auszügen aus seinen aktuellen Werken in der Smolensker Philharmonie halten.
Einen Tag später sang K. Beermann in der Smolensker Philharmonie die Winterreise von Schubert.
Während des Symposiums entstehen vier Skulpturen in Hagen im Freilichtmuseum. Die Künstler, die ihre Werke den Hagener Bürgern überlassen sehen sie als starke Symbole eine lebenigen Partnerschaft.
Petr Fishman hat einen Phönix aus Granit geschlagen und verbindet damit den Gedanken, dass dieser Phönix Hagen vor jedwedem Ungemach beschützen soll, wie der Phönix auch die Stadt Smolensk beschützt. Die Skulptur steht am Ischelandteich in Altenhagen.
Und so entstand die Skulptur:
Alexander Parfeonov schuf die Skulptur „Junge mit Tröte“. Er verbindet damit den Gedanken, dass Musik Menschen verbindet, auch wenn sie nicht die gleiche Sprache sprechen. Die Skulptur steht auf dem Wilhelmspaltz in Wehringhausen.
Im Laufe des Monats September werden zwei Smolensker Bildhauer mit jeweils einem Helfer im Westfälischen Freilichtmuseum Hagen an Skulpturen arbeiten. Folgende Künstler aus Smolensk sind an dem Projekt beteiligt:
Im Rahmen dieses vierwöchigen sog. Symposiums arbeiten die Künstler öffentlich im Freilichtmuseum an der Erstellung von Skulpturen. Auf diese Weise können die Besucher des Museums die Fortschritte an den Werken jederzeit beobachten. Künstler aus Hagen werden sich mit unseren Russischen Freunden treffen und austauschen.
Zum Ende des Symposiums sollen zwei Skulpturen feierlich an die Bürger der Stadt Hagen übergeben und in den Stadtteilen Wehringhausen und Altenhagen aufgestellt werden.
Das Projekt wird von Seiten der Stadt Hagen – Wirtschaftförderung- durch Herrn Dr. Christian Schmidt unterstützt. Aus EU-Mitteln wird ein wesentlicher Beitrag zur Finanzierung des Projekts zur Verfügung gestellt. Das Westfälische Freilichtmuseum Hagen stellt den Raum für die Arbeit der Künstler zur Verfügung, leistet PR-Unterstützung und hilft bei den Künstlern organisatorisch vor Ort. Der Städtepartnerschaftsverein der Stadt Hagen leistet einen wirtschaftlichen Beitrag zum Gelingen des Projekts, wie auch der Oberbürgermeister Peter Demnitz, der zugleich als Schirmherr fungiert.
Der Freundeskreis Hagen-Smolensk ist für die gesamte Organisation des Projekts verantwortlich und betreut die Künstler in Hagen.
Schirmherr:
Oberbürgermeister Peter Demnitz
Verantwortlicher für die Wirtschaftförderung:
Dr. Christian Schmidt
Verantwortliche für das Freilichtmuseum:
Dr. Beckmann, Uta Wenning-Kuschel
Projektverantwortlicher – Freundeskreis Hagen-Smolensk:
Dr. Olga und Hans-Werner Engel
Studienseminar SEKII in Hagen für das Lehramt an Gymnasien und Smolensker Humanistische Universität
Erster Besuch einer Hagener Referendarsgruppe vom 08.05.05-15.05.05
Auf Einladung von Klaus Beermann kamen Solisten im Jahre 2000 zum ersten Mal nach Hagen. Es begann mit den Auftritten des Balalaikatrios „Das Wunder“.
2002 folgten Gesangssolisten:
Olga Fedosseenkova, Sopran,
AnatoliySmirnov, Tenor,
RafikKerimov, Bass und
Irina Gontscharova, Klavier,
dazu der Leiter der Philharmonie und Geiger Viatcheslav Kuchalev.
Im Juli 2004 konnten wir die Solisten der Philharmonie erneut in Hagen und Ennepetal mit:
Jelena Bolotowa, Klavier, erleben.
Schließlich waren im Dezember 2004 das Jung-Talent auf der Balalaika, Ilja Petrow und die Pianistin lrinaSergejewa zu Gast in Hagen.
Gastspiel der Solisten 2004 in Hagen:
Förderung des Austausches zwischen der Humanistischen Universität Smolensk – Russland und dem Seminar für das Lehramt für die Sekundarstufe II, Hagen
Die Aufgaben sind im Kooperationsvertrag vom 27.03.2003 zwischen den Beteiligten festgelegt worden:
Im Vordergrund stehen Interkulturelle Begegnungen mit Einblicken in die Ausbildung von Fremdsprachenlehrern in Deutschland (NRW) und Russland (Smolensk). Dabei ist die aktive Teilnahme am Schulleben in deutschen und russischen Schulen mit dem Schwerpunkt des Fremdsprachenlernens (Hospitationen im Unterricht) vorgesehen.
Die Verständigung über moderne Konzepte des Fremdsprachenlernens und der Ausbildung von Fremdsprachenlehrern wird durch Hospitationen in Seminarveranstaltungen im Studienseminar Hagen und an der Universität Smolensk vertieft. Die gemeinsamen Seminarveranstaltungen in Hagen und Smolensk bieten u.a. die Chancen über interkulturelles und globales Lernen zu diskutieren.
Das intensive begleitende Kulturprogramm in Deutschland und Russland, sowie die Unterbringung der Teilnehmer in Familien in Hagen und Smolensk fördert das gegenseitige Verstehen.
Die Gruppen der Humanistischen Universität Smolensk (Studenten/innen und Professoren/innen) und des Studienseminars Hagen (Referendarinnen und Ausbilder/innen) besuchen sich gegenseitig in Deutschland und Russland (zwei Begegnungen pro Jahr insgesamt im Rahmen von jeweils 1-2 Wochen) und arbeiten gemeinsam in den oben beschriebenen Projektbereichen. Bisher waren zwei Besuchergruppen aus Smolensk in Hagen zu Gast (2003 und 2004; im Mai 2005 ist eine erste Gruppe aus Hagen nach Smolensk gereist; im November 2005 kommt die dritte Gruppe von der Humanistischen Universität nach Hagen).
Der Freundeskreis Hagen-Smolensk unterstützt dieses Projekt insbesondere organisatorisch (Vorbereitung der Reisen: Unterbringung in Familien, Einladung der Smolensker Gruppen, Versicherung der Reiseteilnehmer/innen, Kulturprogramm und geringe wirtschaftliche Zuwendung).
Ansprechpartner in Hagen:
Für das Seminar Sek. II: Georg Peters
Für den Freundeskreis Hagen-Smolensk: Dr. Olga Engel
Erster Besuch einer Smolensker Studentengruppe
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Die Gruppe: Ksenia Rastoptschina, Olga Kireeva, Swetlana Sotina, Aleksandra Ilina, Elena Tatarnikowa, Inna Borodina, Jana Arghanowa, Julia Teterewa, Elena Morosowa , Marina Nikischina, Elena Smasnowa, Dr. Olga Ilina, Lila Balakina |
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Die Gruppe hospitierte in vier Gymnasien in Hagen und nahm an den Veranstaltungen des Studienseminars teil. Als besondere Veranstaltung wurde eine Philosophiestunde in der 13. Klasse durch Herrn Klaudius Gansczyk im Theodor-Heuss-Gymnasium durchgeführt. |
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Die Gruppe unternahm im Rahmen des Kulturprogramms Ausflüge nach Köln, Iserlohn, Herdecke und besuchte einzelne Kulturveranstaltungen u. a. im Schauspielhaus in Bochum und dem Kulturforum in Hagen-Haspe. |
| Betreuung der Gruppe durch die Dozentinnen: Dr. Olga Ilina, Lilia Balakina Betreuung der Gruppe durch das Studienseminar: Georg Peters, Günter Grundmann | |
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Bei diesem Aufenthalt in Hagen wurde der Entwurf des Partnerschaftsvertrags durch Herrn Günther Grundmann, Herrn Georg Peters und Frau Dr. Olga vorbereitet (März 2003). Während der Abschiedsfeier im Restaurant Hermes unterzeichnete Herr Günther Grundmann den Kooperationsvertrag-HA-Smolensk-2003. Die Smolensker Gruppe nahm den Vertrag mit nach Smolensk und er wurde von der Lehrstuhlleiterin Frau Dr. Larissa Borissenkova auch unterschrieben.
Nach einer Initiative von Georg Peters ist über Frau Lena Lesnikova ein Kontakt zur Humanistischen Universität Smolensk hergestellt worden. Auf Seiten der Universität haben die Damen Dr. Olga Ilina, Natalia Romanova und Lilia Balakina mit den Herren Günter Grundmann, Georg Peters den ersten Besuch der Smolensker Gruppe organisiert. |
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