Skulptur „Balanceakt-Kinderrechte“ ist stark beschädigt – Stadt Hagen kommt ihren Pflichten nur zögerlich nach
Vor mehr als einem Jahr (Anfang 2025) hat der Freundeskreis Hagen-Smolensk einen Brief an den OB Schulz geschrieben und auf unübersehbare Risse an den Unterschenkeln der von Prof. A. Parfeonov erstellten Skulptur hingewiesen. Dabei wurde die Dringlichkeit einer sofortigen Reparatur herausgestellt, denn es kann bei einem solchen Zustand niemand vorhersagen, wann die Skulptur bricht. Erst auf Nachfragen von H-W Engel wurde von Mitarbeitern der Stadtkanzlei mitgeteilt, dass mit den Reparaturarbeiten der Wirtschaftsbetrieb der Stadt Hagen beauftragt worden sei. Als nach Monaten noch nichts geschehen war hat H-W Engel beim Wirtschaftsbetrieb nachgefragt, wann die Arbeiten zur Reparatur der Skulptur durchgeführt werden, wurde ihm von einer Mitarbeiterin mitgeteilt, dass der Wirtschaftsbetrieb gar nichts unternehmen werde, weil er dafür nicht zuständig. sei. Man sei nur für Grünanlagen zuständig.
Auch das Karl-Ernst-Osthaus-Museum erklärte sich für nicht zuständig: „Die Kunst im öffentlichen Raum interessiert uns nicht“. Im Übrigen sei auch keines der Kunstwerke die im öffentlichen räum in der Stadt Hagen stehen versichert!
In einem persönlichen Gespräch hat Engel den Ende 2025 gewählten OB Rehbein erneut auf die Schäden und die Dringlichkeit der Reparatur aufmerksam gemacht, um einen durchaus möglichen Unglücksfall zu vermeiden. Wieder geschah lange Zeit nichts. Dann wurden Uwe Will und H-W. Engel gebeten doch einen Betrieb zum nennen, der solche Reparaturen durchführen kann. Auch dass haben die ehrenamtlich Tätigen gemacht und einen Betreib in Hessen genannt. Als man Engel bat auch noch eine Ausschreibung zu machen und ein Angebot einzuholen hat der Vorstand die Reißleine gezogen und H.-W. Engel hat die Stadt im Mai 2026 gebeten endlich ihrer Pflicht als Eigentümer der Skulptur nachzukommen und die Gefahrenstelle abzusperren und die Ausschreibung als verantwortlicher Eigentümer selbst zu machen.
Am 02. Juli 2026 hat Engel mit Journalisten der WP eine Ortstermin an der Skulptur durchgeführt und die Sachlage dargestellt. Nachdem die Stadt davon gehört hat, hat sei am 05.07.2026 eine Bauzaun mit die Skulptur aufstellen lassen.
Am 09.07.2026 veröffentlichte die Westfalenpost den Artikel von Martin Weiske:
Von Seiten der Stadt Hagen verlautet, dass inzwischen eine Fachfirma, die gerade im Hohenhof in Hagen arbeitet, mit der Reparatur der Skulptur beauftragt worden sei. Zur Deckung der Kosten sollen die Mittel, die der Stadt aus der Auflösung zweier ehemaliger Smolensk-Vereine eingesetzt werden. Es ist sehr fraglich, ob dies überhaupt steuerrechtlich erlaubt ist, denn Mittel aus dem Nachlass gemeinnütziger Vereine dürfen grundsätzlich nur wieder für gemeinnützige Zwecke eingesetzt werden und nicht zur Deckung von Auslagen für Reparaturarbeiten am Eigentum einer Stadt.

























