Oktober 2009

Nickel, Uwe

Nickel (1942), gelernter Plataktmaler -Lebenskünstler und Künstler, wie ihn Jörg Tuschhoff in einem Artikel nennt-, kam 1957 nach Hagen. Der sehr kreative Nickel bildete sich in vielen künstlerischen Bereichen fort und ist seit langem ein anerkannter Künstler in Hagen, Deutschland und Europa. Er hält sich gern in Spanien und der Türkei auf, um auch dort zu arbeiten.

Uwe Nickel öffnet seine Ateliertüren gern für andere Künstler und freut sich über regen Austausch – so auch 2007 mit Künstlern und Studierenden aus Smolensk.

Suermann, Bernd

Suermann (1944) malt seit 2004. Er arbeitet bei Barbara Wolf und auch im Hasper Hammer. Regelmäßig nahm er in den letzten Jahren an Gemeinschaftsausstellungen teil, u.a. in Breckerfeld, im Hasper Hammer. Anfang 2011 stellt er seine Werke im Cafe im Quadrat in Hagen-Emst aus.

Bernd Suermann hat die Preisträger des Wettbewerbs „Junge Kunst Hagen-Smolensk 2012“ auf der Reise nach Smolensk begleitet.

Bernd Suermann ist Mitglied und Schatzmeister im Freundeskreis Hagen-Smolensk.

Beermann, Frank

Beermann (1965) studierte in Detmold Musik und ist nach vielen erfolgreichen beruflichen Stationen derzeit Generalmusikdirktor der Robert-Schumann-Philharmonie in Chemnitz.

Der gebürtige Hagener hat zur Finanzierung des Gastspiels des Smolensker Kammerorchesters im Christian-Rohlfs-Gymnasium in Hagen-Haspe eine Benefiz-Konzert mit dem Schulorchester und dem Schulchor seiner ehemaligen Schule dirigiert.

Zu zwei Konzertreihen des Kassik-Sommers in Hamm/Westfalen hat er Künstler aus Smolensk eingeladen und damit einen schönen musikalischen Beitrag zum Künstlersymposium  des Freundeskreises im Jahre 2007 geleistet.

Kaminskaya, Liudmila

Kaminskaja (1977) ist lyrische Sopranistin an der Smolensker Philarmonie. Sie tritt dort regelmäßig mit unterschiedlichen Programmen auf.

Sie hat 1997 das Smolensker Pädagogische Kolleg, Fachrichtung Gesang, mit Auszeichnung absolviert. 2001 hat sie auch die Moskauer Staatliche Universität, Fachrichtung Gesang, mit Auszeichnung abgeschlossen.

Ljudmila Kaminskaja hat bei vielen Gesangswettbewerben in Russland erste Preise gewonnen.

Wir konnten ihre beindruckend gefühlvolle Interpretaion russsischer, italienischer und deutscher Arien und Lieder schon mehrfach in Hagen erleben.

2009 war sie nach München – mit guten Aussichten –  zum Gesangswettbewerb der ARD eingeladen, doch leider verhinderte eine schwere Erkältung ein Weiterkommen – wir hoffen, dass sie erneut eingeladen wird. Wir haben sie 2010 nach Hagen eingeladen, damit Sie uns, gemeinsam mit Elena Bolotova,  zum 25. Jahrestag der Städtepartnerschaft Hagen-Smolensk mit italienischen Opernmelodien und russischen Romanzen im Fürstensaal des Schlosses Hohenlimburg erfreut.

Philharmonisches Orchester

Zum hundersten Jahrestag des Bestehens des Philharmonischen Orchesters der Stadt Hagen, lud der Freundeskreis Hagen Smolensk das Kammerorchester Smolensk ein. Nach intensiven Proben wurden unter der Leitung von Generalmusikdirektor Antony Hermus in Iserlohn und in Hagen in der Stadthalle zwei Konzerte gespielt, an denen die Musiker aus Smolensk als Teil des Orchesters mitwirkten.

Die Konzerte waren für alle Beteiligten ein unvergeßliches Erlebnis.

Hasenclever-Zbeida, Christine

Hasenclever-Zbeida (1954), die gebürtige Hagenerin, lebt und arbeitet als Schriftstellerin und vielseitige Künstlerin in Tel Aviv.

Herausgabe von 4 Lyrikbänden: 1994 „Luftwurzeln“, 1997 „Zchok alfei shanim“ in der Übesetzung von Schlomo Tanny1998 „Sternenklar“, 2001 „Be orkei“ . Seit 2007 redigiert sie den deutschsprachigen Teil von MB YAKINTON und schreibt Artikel für diese monatlich erscheinende zweisprachige Zeitung (hebr./deutsch). Zudem leitet sie Workshops und Seminare für Organisationen wie die Israeli Cancer Organisation zu psychologischen und philosophischen Themen, dies auch in privaten Kreisen.

Jedes Jahr ist sie ein- bis zweimal in Hagen und zeigt reges Interesse an der Hagen-Smolensker Städtepartnerschaft – sie hat sich auch in unser 2008 gestartetes Lyrik-Projekt eingebracht. Da es noch nicht zu einer Veröffentlichung gekommen ist, stellen wir nachfolgend zwei ihrer Texte vor.

Kessler, Traute

Traute Kessler (1937) absolviert zunächst eine Handweblehre auf Sylt und studierte später Textildesign bei Prof. Barbara Schu (TIS Krefeld).

Ihre Aquarelle sind stark reduziert und wirken durch ihre Farben und Strukturen. Das eigenwillige Verhältnis von gestalteter zu weiß gelassener Fläche wird in den neuen Arbeiten mit gerissenem Papier noch verstärkt – das Papier ist nun nicht mehr Bildträger, sondern farb- und flächengestaltendes Material mit eigener Aussage.

Seit 1994 ist Traute Kessler Mitglied im  Künstlerbund Hagenring e. V und hat sie zahlreiche eigene Austellungen und Gemeinschaftsausstellungen im In- und Ausland gestaltet (KEO in Hagen, Stadtgalerie Alte Post, Westerlan/Sylt, Landtad NRW, Galerie König in Münster sowie in Portugal, Australien, Russland, Italien, Schweden und Frankreich).

Sie hat sich bei dem Künstlersyposium 2007 des Freundeskreises Hagen-Smolensk eingebracht, befreundete Künstler und Deutschlehrerinnen aus Smolensk aufgenommen.

Engel, Dr. Olga

Olga Engel (1956), Germanistin und promovierte Pädagogin, stammt aus einer Künstlerfamilie in Smolensk. Sie zeichnete schon früh Karrikaturen und Stadtansichten. Seit einigen Jahren arbeitet sie mit Ölfarben.

Olga Engel hat das Logo des Freundeskreises Hagen-Smolensk entworfen.

Dr. Olga Engel ist Mitglied im Freundeskreis Hagen-Smolensk.

 

Ausstellungen:

2020 Ausstellung in LEO-Theater in Schwelm – Auf den Spuren von Cézanne

2020 Ausstellung in der Fernuniversität Hagen (HÜF) – Auf den Spuren von Cézanne

Mehl, Thomas

Mehl (1967 – 2016), Pädagoge am Gymnasium, hat sich als Deutschlehrer dem Schauspiel zugewandt. Er hat am Albrecht-Dürer-Gymnasium in Hagen eine tolle Theater-Arbeitsgruppe aufgebaut. 2011 reiste er mit seiner Theater AG mit dem „Struwwelpeter“ zum Tehaterfestival nach Smolensk.

Zudem war er  an der freien Theaterarbeit in Hagen und an Balett interessiert.

Thomas Mehl setzte die Inszenierung von Borcherts „Draußen vor der Tür“ stets ins rechte Licht. Mit Gelassenheit, Kompetenz und Ruhe findet er für jedes Problem eine Lösung! Er leistete wichtige und hervorrangende Arbeit zum Gelingen des Kulturhauptstadt-Projekts „Wo ist Zuhause?“.

Mit seinen Schülern nahm Thomas Mehl 2011 am Studententheaterfestival in Smolensk teil, gewann selbst den Preis für die beste Regie und der Theatergruppe wurde der Preis den Publikums überreicht.

Als ruhender Pol und hervorragender Techniker begleitete Mehl 2012 das Schloss-Spiele-Ensemble (Das tolle Geld) nach Smolensk – Filmbeitrag von REN-TV.

Thomas Mehl war Mitglied im Freundeskreis Hagen-Smolensk.

Busch, Dr. Reinold

Busch (1942), Medinziner (Allgemein- und Tropenmedizin, Lungen und Bronchialheilkunde sowie Allergologie), widmet sich seit vielen Jahren der Geschichte der medizinischen Versorgung der Menschen in Kriege in Smolensk. Zu diesem Thema hat er bisher fünf Sachbücher heraus gegeben – siehe Galerie.

Reinhold Busch pflegt seit Anfang der 90er Jahre Kontakte nach Smolensk und war vier Jahre Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Hagen-Smolensk. Im November 2000 erhielt er für sein Engagemant den Ehrenbrief der Stadt Smolensk.

Reinold Busch ist Mitglied im Freundeskreis Hagen-Smolensk.