Akademischer Austausch

Rotary-Club-Hagen reist vom 13.05. bis zum 17.05.2016 nach Smolensk

Nach intensiven Vorbereitungen ist diese Reise durchgeführt worden. Die Hagener Clubmitglieder Thomas Hammermeister-Kruse mit Ehefrau Barbara Kruse, Dr. Michael Zeising, Prof. Dr. Helmut Hoyer, Miroslav Sramek und Ehefrau Sabine Schmidt, Helmut Hefer, Prof. Dr. Liese und Ehefrau Jutta Liese sind mit Begleitung der Mitglieder des Freundeskreises Hagen Smolensk Michael Lehr, Jürgen Henter und Olga Kourova fünf Tage nach Smolensk gereist, um den rotarischen Gedanken ( Was ist Rotary??  ) interessierten Menschen in Smolensk vorzustellen.

Nachfolgend einige erste fotografische Eindrücke aus Smolensk:

Stadtrundgang

Ausflug nach Teremok

Abendessen im Restaurant Viktoria

 

 

Vorstandsreise nach Smolensk, um die Jubiläumsprojekte vorzubereiten

04.06.2015 Fronleichnam

Es ist das erste Mal seit Bestehen unseres Vereins, dass eine Vorstandsreise zur Vorbereitung unserer Jubiläumsprojekte stattfindet.

Wir treffen uns im Süden von Wuppertal und fahren mit Michaels Auto gemeinsam zum Flughafen. Das Parkhaus Nummer 5 ist nicht leicht zu finden, denn es steht nirgendwo auf den Hinweisschildern. Aber mit vereinten Kräften schaffen wir es doch, den reservierten Parkplatz zu erreichen. Mit dem „Himmelszug“, nicht der Bimmelbahn, sausen wir zum Terminal A. Eingecheckt haben wir – also geht es sofort in die Kontrollschleusen. Die Untersuchungen sind sehr lasch, denn Michaels Schweizer Messer wird nicht entdeckt.

Ein kleiner Imbiss hilft uns über die Zeit – die Neugier auf Russland nimmt bei Alex und Michael stärkere Züge an.

Der Zubringerbus zum Flugzeug ist überfüllt. Zusammengekauert sitzt Alex zum Teil auf dem Koffer und auf einem Notsitz. Menschen drängen in das Flugzeug – gelassenes Warten ist für manche Zeitgenossen schwierig. Wir haben Plätze an den Notausgängen mit großer Beinfreiheit ergattert – super!!! Aber, wo ist Alex´s Handy? Schnell ist klar, sie hat es im Bus aus der Hosentasche verloren. Die Stewardess ruft beim Busfahrer an, doch er kann das Handy nicht finden. Langes Gesicht und schnelle Aufhellung, denn Michael wird mit seinem Handy aushelfen.

Der Flug nach Moskau scheint kurz zu sein und er ist angenehm. Mit dem Handgepäck sind wir schnell an den neuen Ausgängen in der Ankunftshalle und entdecken sofort unseren Fahrer Alexsej. Vieles hat sich in Domodjedovo zum Positiven verändert. Auf dem riesigen Parkplatz erreicht Alexej die Ausfahrt geschwind auf Schleichwegen – diese russischen Fahrer sind genial.

Flughafen DomodjedowoUnser BusAuf dem Moskauer RingAuf dem Moskauer RingAuf dem Moskauer RingUnfall vor SmolenskUnfall vor SmolenskWeiter geht´sMichaelMichael

Es ist sehr warm in Moskau und der Verkehr fließt zunächst gut. Aleksej fährt zügig und sehr sicher, aber bald geht es nur noch schleppend. Bei anregenden Gesprächen spielt das keine Rolle – ca. 100 Kilometer vor Smolensk staut sich der Verkehr. Nach fast einer Stunde erreichen wir eine Unfallstelle. Ein grausiger Anblick. Ein kleiner LKW und ein PWK sind frontal zusammengestoßen. Das war hier wegen des fehlenden Mittelstreifens irgendwann zu erwarten. Beeindruckt von dem Geschehen fahren wir schweigend aber sicher weiter. Nach sechs Stunden Fahrt sind wir am Hotel Smolensk.

Etwas später treffen wir uns mit Katja zum Abendessen, um das Programm der nächsten Tage zu besprechen – 18 ereignisreiche Reisestunden liegen hinter uns.

 

05.06.2015 Freitag

An der Humanistischen Universität ist gegen 8 Uhr noch kein Mensch bei der Arbeit – ach, es sind ja auch Ferien und die Studierenden kommen nur zu Prüfungen in die UNI.

Dann geht man in Smolensk am besten um diese Zeit ins Café Terra – das hat von 8 bis 23 Uhr geöffnet (täglich). Die Qualität des Kaffees und der Speisen ist seit 12 Jahren gleichbleibend Extraklasse – so etwas gibt es in Hagen schon lange nicht mehr.

Leider hat die Konditorei, die zum Café Terra gehört, noch geschlossen. Gern nimmt man zu Besuchen in Smolensk eine ganze Torte mit, denn sie sind in der Konditorei nur so teuer wie zwei Stückchen im Café.

Nach kurzer Stippvisite im Rathaus, geht es eilends zum Hotel. Auf dem Weg dorthin treffe ich am Ausgang des Glinkaparks auf eine Gruppe malender Schüler. Die kleine Gruppe wird von einer Professorin betreut, die es sich nicht nehmen lässt in ihrer Freizeit Malschüler zu unterrichten. Die Schüler sind mit großer Freude bei der Sache!!!

Schueler malen am GlinkaparkSchueler malen am GlinkaparkSchueler malen am GlinkaparkSchueler malen am GlinkaparkSchueler malen am GlinkaparkSchueler malen am Glinkapark

Im Übrigen fällt auf, wie sauber die Stadt in diesen Tagen ist – nicht eine Zigarettenkippe oder ein Fitzelchen Papier ist zu sehen. Mir scheint, die vielen Besuche der Smolensker in Köln haben die Heinzelmännchen von dort nach Smolensk gelockt. Und es gibt keine neugierige Bäckersfrau.

Alex und Michael tafeln in einem nagelneuen Frühstücksraum.

Der erste Rundgang dient der Übersicht in der Stadt. Michael und Alex lernen einige interessante Geschäfte und einen Andenkenladen kennen. Dann führt uns der Weg über die Sovjetskayastraße vorbei an der Bibliothek zur Kathedrale. Es ist gerade Gottesdienst und der berühmte Chor der Uspensky-Kathedrale singt hinter der riesigen vergoldeten Ikonenwand. Andächtig hören wir auf einer Bank sitzend zu. Zahlreiche Menschen, auch viele junge, nehmen an dem Gottesdienst teil – eine sehr besinnliche Stimmung, die uns für eine kurze Zeit in die eigene Gedankenwelt entführt – innehalten, entspannen, an liebe Menschen denken, Kerzen kaufen und anbrennen. Von der Stimmung ergriffen treten wir in das gleißende Sonnenlicht. Ein Foto unterhalb der großen Treppe mit Blick auf die imposante Kathedrale muss sein.

Neues Denkmal vor dem Kino OktoberSovjetskayaOktoberrevolution-StraßeBuffet im Hotel SmolenskSovjetskayaSovjetskayaBlick von der Kathedrale zum BahnhofVor der KathedraleStadtmauer am DnjeprPromenade am DnjeprKirche vor der MarkthalleMarkthalleStadtmauer am DnjeprRenovierte alte Häuser vor dem Kulturzentrum TeneshevaKulturzentrum TeneshevaDramatheaterEwige FlammeSpringbrunnen im glonkaparkKathedraleKathedraleKathedrale IkonenwandKathedrale IkonenwandPromenade am DnjeprDnjeprHecht und die, die er nicht fressen durfteKathedraleKathedrale

Tausende Gerüche strömen in der alten Markthalle in unsere Nasen. Den Anblick der vielfältigen breiten Angebote muss man erst einmal erfassen. So viele interessante Waren werden nicht einmal in der neuen Rotterdamer Markthalle angeboten. Zunächst kauft Alex lang vermisste russische Süßigkeiten. Mir fallen unerwartet Beutelweise koreanische Leckereien in die Hände – damit steht fest, dass wir am Abend zu Aleksej Dovgan zum Essen in sein Atelier gehen müssen. Draußen an unübersehbar vielen Ständen wird das interessante Angebot in seiner Vielfalt abgerundet. Von einem Mangel durch europäische Sanktionen ist nichts zu erkennen. Die Angebote scheinen noch größer zu sein als vor einem Jahr – aus eigener Produktion aus Südamerika und aus Asien. Die russischen Händler besonders die Händlerinnen sind sehr geschickt, Engpässe zu kompensieren.

Zurück über den Dnjepr gehen wir die steile Straße hinauf, die parallel zur Sovjetskaya verläuft. Auch hier eine Neuerung. Schöne kleine Einfamilienhäuser und ein Hotel sind entstanden. Am Tenesheva-Kulturzentrum werden vier Veranstaltungen für diese Tage beworben.

Im Hotel kleiden wir uns für einen Besuch bei einem zukünftigen Partner um. Den Termin schaffen wir pünktlich und es entwickeln sich interessante Gespräche, die über fast zwei Stunden andauern. Hier kann positives Neues für unsere Partnerschaft entstehen.

Alte Smolensker StrassenbahnNeue Smolensker StrassenbahnKatja auf dem Weg zum MittagessenAlex und Michael auf dem Weg zum Mittagessen

Mit der Straßenbahn rattern wir zum Mittagessen – „Ihr seid die einzigen Fremden, die mit unserer Straßenbahn fahren“, meint Katja. Für uns ist eine Fahrt mit der Smolensker Straßenbahn ein MUSS. Nach wenigen Minuten hält die Bahn in der Nikolajevastraße. Alte Frauen verkaufen dort noch Maiglöckchen in dicken Sträußen und alles Mögliche, was Vorratskammer und Garten noch oder schon wieder hergeben. In der Mittagszeit drängen sich die Menschen auf den breiten Gehwegen, einige wollen etwas in nahegelegenen Geschäften einkaufen oder eines der Cafés oder Restaurants aufsuchen.

Wir erwarten zum Schwedischen Tisch unsere Smolensker Mitglieder. Dieses gemeinsame Essen hat inzwischen Tradition und es kommen tatsächlich 50 % aller Smolensker Mitglieder unseres Vereins. Alle berichten über ihr persönliches Befinden und das ihrer Familien und sind neugierig zu hören, was wir demnächst unternehmen werden. Es geht lebhaft zu und  leckere Speisen und Getränke werden verputzt. Aleksej weist darauf hin, dass gerade eine Ausstellung seiner Bilder in der Philharmonie eröffnet wurde und schlägt einen kurzen Abstecher dahin vor. Doch Michael und Alex möchten zunächst in den am Morgen entdeckten Andenkenladen.

Essen mit Mitgliedern im Restaurant ViktoriaEssen mit Mitgliedern im Restaurant ViktoriaEssen mit Mitgliedern im Restaurant Viktoria

Beim Verlassen des Lokals treffen wir alte Freunde!

Der Zerberus am Künstlereingang der Philharmonie muss erst Olga, die Direktorin, fragen, ob Aleksej und ich die Bilder betrachten dürfen – wir dürfen. Aleksej hat eine gute Mischung seiner Bilder präsentiert – sie passen sehr gut in die Nachbarschaft der riesigen Ölbilder im Eingangsbereich.

Besprechung des Gitarristenprojekts in der Mandarin GansBesprechung des Gitarristenprojekts in der Mandarin GansBesprechung des Gitarristenprojekts in der Mandarin GansBesprechung des Gitarristenprojekts in der Mandarin Gans

Gegen 16 Uhr treffen wir mit den Klassik-Gitarristen um Prof. V. Pawljuchenko zusammen. Erwartungsvolle Augen erforschen unsere Mimik. Bei kühlen Getränken sprechen wir alle Fragen der Reise nach Hagen durch. Zu den „Sieben Gitarristen“ gehören auch zwei Weißrussen, die schon ewig in Smolensk leben. Wir hoffen, dass es mit deren Visa klappen wird. Die Gruppe wird mit PKWs nach Hagen reisen – das wird ein spannendes Abenteuer, das Michael zu der Bemerkung ansteckt, auch demnächst mit dem Auto nach Smolensk reisen zu wollen – Uwe, Bernhard und die anderen „alten“ Kempen von Hagenring lassen grüßen.

Wieder werden wir von Freunden auf der Oktoberrevolution-Straße erkannt und wir müssen ein Schwätzchen führen.

Der Zerberus in der Philharmonie ist beim zweiten heutigen Besuch nur sehr schwer zu passieren, aber es gelingt uns doch und so können Alex und Michael auch Aleksejs Ausstellung bewundern. Beim Anblick der Bühne kann Micheal nicht widerstehen, dem Flügel ein paar Töne zu entlocken – klingt selbst bei ihm schweigend toll.

Glinka-DenkmalSmolensker PhilharmonieTreppe zum KonzertsaalTreppenhaus zum Konzertsaal mit Bildern von Aleksej DovganKonzertsaalDer neue PianistGemaelde im TreppenhausMichael, Alex und AleksejIn Eisen geschmiedete Noten von GlinkaMichael vor de Philharmonie

Ja, ja, wir müssen noch ins Atelier, um dort, wie üblich, zu essen. Der Kleinbus Nr. 22 ist ideal für die Fahrt auf die rechte Flussseite. Auch diese Busse sind teurer geworden, aber nach wie vor sind sie proppenvoll. Wir überleben die Fahrt.

Im neuen Supermarkt kaufen wir noch einiges ein – besonders reizen die tollen Früchte aus Uruguay. Die Preise für Lebensmittel sind seit unserem letzten Besuch kaum gestiegen. An der nächsten Straßenecke hat „Pizza Domino“, die führende Restaurantkette in Smolensk, ein schickes neues Restaurant eröffnet – Aleksej und Lena sind davon begeistert.

Aleksej hat den Türöffner für die Haustür verloren – Schlupfloch in der Hosentasche. Er macht die Nachbarn rebellisch und schon öffnet sich die schwere Stahltür. Es folgen sieben Etagen bis zum Atelier. Alex und Michael, die das erste Mal hier sind, fühlen sich sofort heimisch, doch zunächst muss „Obama“, der inzwischen zwei Jahre alt ist und vier Schlaganfälle hinter sich hat, versorgt werden – ach so, „Obama“ ist Lenas schwarze Ratte, die auf Menschenalter umgerechnet über 100 Jahre alt ist. Der persönliche Tierarzt spricht angeblich von einem Phänomen. Der Appetit von „Obama“ ist gut und alsbald können wir uns den Salaten, dem Sushi und einem kühlen Bierchen widmen. Aleksej erklärt Michael und Alex seine Werke und erzählt von seinen Schmuckstücken. Dummerweise können viele reiche Menschen aus Moskau ihren bestellten Schmuck nicht immer bezahlen – unser Tipp lautet: Vorkasse für Moskau! Aber die Schmuckunikate sind unbeschreiblich gut.

Mit Kleinbus zum AtelierHier irgendwo ist das AtelierAleksejs ArbeitsplatzAlex mit WanderpokalDie gepluenderte TafelAleksej DovganBilder von DeutschlandAlex mit dem neuen WanderpokalAleksej füttert kranken ObamaAleksej füttert kranken Obama

Wir kommen auf den 9. Mai zu sprechen, denn Aleksej hat dafür gesorgt, dass der Brief des „Hagener Friedenszeichens“ pünktlich in der örtlichen Presse veröffentlicht wurde. „Das war toll von euch Hagenern!“ so seine Meinung. „Aber warum ist Frau Merkel nicht zu uns gekommen: zu UNS, dem russischen Volk. Weiß sie nicht, dass das DER Feiertag des russischen Volkes ist? Sie hätte ja nicht an der Parade auf dem Roten Platz teilnehmen müssen, aber doch mit den Hundertausenden Angehörigen der Millionen Verstorbenen durch Moskau gehen können. Sie hat sich, den Deutschen und den Europäern keinen guten Dienst erwiesen, am 10. Mai nur Putin zu besuchen“, argumentiert er und damit liegt er gewiss nicht falsch! Aber es lässt sich nicht mehr ändern und die Erde dreht sich weiter……

Schon ist es nach 21 Uhr. Elena kommt und wir fahren mit ihrem neuen Auto zurück in die Altstadt. Herzlicher Abschied – bis Morgen.

Im Supermarkt in der Leninstraße kaufen wir noch etwas Essbares ein – vorwiegend Süßes.

Michael gesteht gegen 22 Uhr, als wir zum Hotel schlendern, dass er in seinem Leben noch nie so platt gewesen ist (körperlich wie mental) wie in diesem Augenblick, aber auch selten so rundum zufrieden …….

 

06.06.2015 Samstag

Der Nusskuchen im Café Terra ist köstlich. Auf Umwegen gehe ich zum Hotel Smolensk. Handy vergessen – zurück zur Wohnung. Der neue Treffpunkt ist das Schuhgeschäft Helmer, denn hier wird man immer fündig, modische Schuhe zu kaufen.

Die Sbergbank hat eine sehr moderne Filiale, in der sich alle Geldgeschäfte reibungslos abwickeln lassen – Geld wechseln ist hier im Gegensatz zu Hagen noch ohne Probleme möglich. Auch ein Umstand, in dem sich Smolensk positiv von Hagen abhebt.

Heute sind unzählige Kinder und Studierende in den Parkanlagen, um die tollen Smolensker Altstadtmotiv auf Papier und Leinwand zu verewigen – es vermittelt eine sehr positive und gelöste Stimmung, und die jungen Menschen sind allesamt fröhlich bei der Sache.

Auf dem Weg treffe ich Petr Fishman und berichte ihm, dass wir seinen „Buttje“ wieder in der Volme geborgen und auf seinen Sockel gehieft haben. Er wird sich das im Internet ansehen.

Durch den schattigen Glinkapark spazieren wir zum Puppentheater und an jeder Ecke arbeiten malende Kinder und Jugendliche mit ihren Lehrern. Schon am Eingang werden wir vom Direktor und seiner Stellvertreterin erwartet. Verschiedene Menschen werden uns vorgestellt und man informiert uns über das Theater. Um 11 Uhr beginnt die Vorstellung „Giraffe und Nashorn“, ein altes Stück von einem deutschen Autor. Die zweihundert Plätze sind fast alle besetzt, die Kinder sind begeistert und gehen toll mit. Zwei kleine Mädchen möchten gar auf die Bühne springen, doch die ist zu hoch und so bleiben sie mit glänzenden Augen staunend von der Bühne stehen. Die vier Darsteller vermitteln den Kindern temperamentvoll und witzig mit diesem Stück, dass es nicht auf das Äußere Erscheinungsbild ankommt, um einen Menschen zu lieben oder von ihm geliebt zu werden, sondern allein auf die Menschen und Ihre Gefühle. Tosender Applaus folgt.

Historische PuppenHistorische PuppenHistorische PuppenHistorische PuppenHistorische PuppenHistorische PuppenHistorische PuppenHistorische PuppenSzene aus Nilpferd und GriaffeSzene aus Nilpferd und GriaffeSzene aus Nilpferd und GriaffeSzene aus Nilpferd und GriaffeDer Direktor und seine StellvertreterinAlex mit dem leckersten gruenen TeeMichael trinkt bei der Hitze nur Wasser!!!Plakat fuer das Gastspiel in Hagen

Im Büro des Direktors besprechen wir die Reise des Puppentheaters nach Hagen. Es gibt Wasser, Kaffee, und leckeren grünen Tee. Natürlich gehören dazu die besonderen russischen Pralinen. Alle offenen Fragen können beantwortet werden – die Detailplanung wird beginnen. Zwei der Puppenspieler, die nach Hagen reisen werden, kommen kommen aus der Garderobe in das Zimmer des Direktors. Sie sprühen vor Tatendrang und Reiselust – wir werden viel Freude mit diesen aufgeschlossenen Schauspielprofis in Hagen haben. Wahrscheinlich muss Alex für die Zeit Urlaub nehmen, um die Truppe zu betreuen, denn sie haben sie fest in ihr Herz geschlossen.

Bis zum Abschiedskaffee um 15 Uhr ist noch Zeit zum Bummeln. Auf der Oktoberrevolution-Straße treffe ich auf eine fröhliche Gruppe Studenten aus Berlin, die nach Smolensk gereist sind, um die Hochzeit eines Freundes mit einer Smolenskerin zu feiern. Sie sind baff, wie intensiv die Smolensker diese Feste feiern. Wir haben heute Morgen bereits sechs oder auch mehr Hochzeitspaare gesehen, die sich an vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt fotografieren lassen. Man heiratet wieder in Smolensk und gründet gern eine Familie, denn es gibt eine Familienpolitik, die den jungen Familien Sicherheiten für die Zukunft garantiert. Deshalb nimmt die Geburtenrate ebenfalls stark zu – man sieht die Zukunft in Smolensk positiv!! In den dreizehn Jahren, die ich nach Smolensk reise, habe ich noch nie so viele schwangere junge Frauen im Stadtbild gesehen.

Leider kann man über diese wunderbare Aufbruchstimmung in der jungen Generation bei uns in Deutschland nichts in der Presse lesen – unsere Politiker könnten sich daran ein Beispiel nehmen, wie sich Familienpolitik gestalten lässt und welche Perspektiven junge Menschen benötigen, um Zukunftsängste auszuschließen.

Das tolle Leinengeschäft in der Nikolayeva ist leider nur noch mit Angeboten für Damen am Markt. Am Platz des Sieges wurde ein neues Einkaufszentrum eröffnet. Auf der anderen Straßenseite befindet sich DAS Teegeschäft von Smolensk. Natürlich muss bei der Riesenauswahl an Tee einiges mit ins Gepäck.

Das neue Denkmal am Platz des Sieges wirkt sehr altbacken und es erinnert an vergangene, entbehrungsvolle Zeiten und opfereiche Kriege, aber man erinnert sich wenigstens an seine Geschichte und Künstler erhalten öffentliche Aufträge! Vom künstlerischen Standpunkt her hat mit der Entwurf von Alexander Parfeonov besser gefallen. Aber et iss wie et iss, wenn eine Jury entscheidet.

Leckereien im TerraKaffeekunstwerkAbschied von den Freunden nehmenKatja und Lena

Mit Katja, Aleksej und Lena nehmen wir Abschied von Smolensk – es war eine kurze und knackige Reise, die uns in unserer Arbeit wieder ein Stück voran gebracht hat. Dank an Euch, dass ihr uns immer perfekt zur Seite steht!!

Alex und Michael möchten noch gern den Smolensker Bahnhof sehen. Lena fährt uns kurz entschlossen hin. Dieses von innen und außen mehr als beeindruckende Bauwerk ist der letzte Eindruck, den wir von Smolensk mitnehmen.

Vor dem BahnhofVor dem BahnhofWartehalleDecke in der WartehalleWartehalleVor dem BahnhofSchalterhalleGemaelde im WartesaalKronleuchterAndenkenladen

Es fehlt nur noch ein Verkehrsmittel, das wir in Smolensk noch nicht benutzt haben: ein Taxi.

Das machen wir nun. Alex bestellt mit deutschem Handy ein Taxi vom Bahnhof zum Hotel Smolensk – es kostet 110 Rubel (umgerechnet sind es z. Z. 1,80 Euro). Kurz bevor der Taxifahrer den Bahnhof erreicht, kündigt er sich auf Michaels Handy an und bestätigt den Preis. Das ist kein gutes Geschäft für das Taxiunternehmen, denn allein die beiden Gespräche zu Michaels Handy haben mindestens 3 Euro gekostet. Da fragt sich ein Bankmensch: Wie geht das?

Noch eine kleine Mahlzeit im „Märchen-Mac-Donalds“ von Smolensk (Gruß an Thomas Mehl, der  diese Restaurantbezeichnung erfunden hat).

Platzdeckchen aus Papier im ru. HofDas Restaurant Russischer Hof im GlinkaparkBlinis gefüllt mit KäseAlexAlex und Michael schauen sich die Fotos des Tages an

Noch ein paar Einkäufe für die Reise nach Hause und etwas schlafen, bevor wir um 1 Uhr in der Nacht nach Moskau fahren.

 

07.06.2015 Sonntag

Unser Fahrer Alexsej ist superpünktlich und bei bester Laune. Vom Hotel fahren wir noch vor 1 Uhr los. Es geht in der Nacht schnell voran, denn der Verkehr hält sich in Grenzen. Irgendwann rast mit ohrenbetäubendem Lärm ein Motorrad wie ein Düsenjäger an uns vorbei. 150 Kilometer vor Moskau ist plötzlich Blaulicht auf der Autobahn zu sehen. Alexej fährt langsam auf die Stelle zu. Eine große Elchkuh liegt auf der Gegenfahrbahn und blickt erhaben und stolz auf den vorbei rauschenden Verkehr. Offenbar wurde sie von einem Auto am linken Vorderbein verletzt und kann sich nicht mehr bewegen. Die Polizisten schützen das Tier mit ihren Einsatzfahrzeugen. Offensichtlich warten sie auf Hilfe.

Selbst in Moskau ist kein Verkehr, so dass uns Alexej bis zum Kreml fahren kann. Wir bedanken uns bei ihm, der in Moskau bleibt, um eine Gruppe, die aus Hagen kommt, zurück nach Smolensk zu bringen – privjet an Oleg.

MaerchenbrunnenMaerchenbrunnenMaerchenbrunnenPferdebrunnenMärchenbrunnen GOLDENER FISCHKremlVor der ewigen FlammeHeldenstadt SmolenskIm typisch russischen WaldPferdbrunnenvor dem Pferdbrunnen

Zahlreiche Nachtschwärmer begegnen uns im Park unterhalb des Kremls. Aber keiner scheint betrunken zu sein, die Menschen gehen spazieren, sitzen auf Bänken und reden miteinander – es ist 5 Uhr. Langsam schlendern wir durch den Park an den Märchenskulpturen im Brunnen vorbei Richtung „Roter Platz“. Bei dem Gasthaus mit dem großen „M“, wo es „fast Essen“ gibt, drängen sich junge Leute, um den Fetthaushalt aufzufüllen. Der Müll vor diesen „Gourmet“-Restaurants ist überall auf der Welt gleich. Dagegen kommen selbst Moskaus Fegekolonnen nicht an.

Vom Roten Platz kommen uns Paare in Abendkleidern und Frack entgegen und nachdem wir den Patz erreichen haben, sehen wir, dass es hier einen Ball unter freiem Himmel gegeben haben muss – es erinnert an den Opernball in Wien. Noch immer tanzen viele Paare auf dem holperigen Pflaster, doch ihre Bewegungen sind alles andere als holperig – welch ein Anblick: Russlands junge Menschen tanzen auf dem Roten Platz!! Keine Polizei, kein Militär, keine Journalisten; nur tolle junge Menschen, die Freude am Tanzen und Leben haben!

Opernball auf dem Roten PlatzAlex und MichaelAlex und MichaelOpernball auf dem Roten PlatzOpernball auf dem Roten PlatzKathedraleKathedraleOpernball auf dem Roten PlatzKathedraleKathedrale im Spiegel der HaeuserKathedraleKathedrale im Spiegel der HaeuserKathedrale im Spiegel der HaeuserKathedrale, KremlKremlKathedrale

Mit unseren Koffern tippeln wir weiter zur Moskwa-Brücke – hier gab es am Wochenende ein Autorennen mit Elektroautos. An der Stelle, an der der Oppositionspolitiker N. erschossen worden ist, halten Menschen inne und legen auch Blumen ab.

Das GUM hat noch bis 10 Uhr geschlossen, aber danach pulsiert das Leben in Moskau wie an jedem Tag, so auch am Sonntag. Hier fliegt die Zeit an den Menschen vorbei – es ist schon acht Uhr. Es gibt ein tolles Frühstück in einem kleinen Café neben dem GUM, dann am Bolschoi-Theater vorbei zur Metro.

Michael und MarxBolshoi-TheaterAndenkenbude vor dem Hotel VierjahreszeitenAndenkenbude vor dem Hotel Vierjahreszeiten

Nach zwei Stationen erreichen wir den Paveletsky-Bahnhof. Nach 45 Minuten mit dem Expresszug sind wir wieder am Flughafen und warten, dass uns Air-Berlin nach Düsseldorf fliegt. Natürlich wurde auch dieses Mal wieder das für den Abflug angekündigte Gate geändert – das hat schon Tradition in Domodjedovo.

Paveletsky-BahnhofU-Bahn Rolltreppen gehen in die TiefeAlex und Michael kommen aus der TiefePaveletsky-Bahnhof Expresszug Bahnsteig

Wie war noch die Formulierung? Eine kurze, aber knackige Reise mit guten Ergebnissen für unsere Arbeit!

 

Auf dem Rückweg nach Wuppertal habe ich Michael und Alexandra zwei Fragen gestellt:

1. Welcher Ort kommt Euch als erster in den Sinn, wenn ihr an Smolensk zurückdenkt?

Beide antworteten übereinstimmend: Das Atelier von Aleksej Dovgan und der Leninplatz!

2. Welcher Mensch hat bei euch den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen?

Beide antworteten übereinstimmend: Ekaterina Zakharova-Demko!

 

 

 

Plakatausstellung zum 10-jährigen Bestehen des Freundeskreises Hagen-Smolensk in der Spardabank in Hagen

Am Montag, 18. Mai 2015 um 14.00 Uhr haben wir die Plakatausstellung zum zehnjährigen Bestehen des Freundeskreis Hagen-Smolensk e. V.in der Spardabank Hagen eröffnet.

Mit dieser Ausstellung lassen wir Revue passieren, was seit 2005 akademisch und kulturell zwischen den Städten Hagen und Smolensk lebt. Die Ausstellung verstehen wir auch als Dank an alle Partner und Partnerinnen in Smolensk und Hagen, die unsere Arbeit fördern und begleiten.

Zur eigentlichen Jubiläumsfeier des 30. Bestehens der Städtepartnerschaft Hagen-Smolensk werden die Plakate im November 2015 im „Theater an der Volme“ präsentiert.

Presse: WR 20.05.2015, WP 20.05.2015, WAZ Internetzeitung Hagen, TV 58 Hagen – interview mit Dario Weberg, TV 58 Hagen Interview mit Hans-Werner Engel, TV 58 Hagen Interview mit Michael Lehr

ausstellung10jahre komprimiert

Plakat: Bernd Müller, Hans-Werner Engel

Nachfolgend geben wir einen kleinen Überblick über einzelne Plakate, die die Besucher bestaunen oder auch jene, die wir aus Platzgründen nicht zeigen können:

 

2014 Ausstellung Junge2Kunst in Smolensk2009 Mircale in Hagen, Berlin und Paris2005 Butttje in der Volme2012 Ausstellung der Preistraeger in Smolensk 2008 Fotoausstellung von Bernd Mueller in der Deutschen Bank2014 Dario Weberg und Martin Broedemann in Smolensk an der SHUJunge2Kunst Preisverleihung in SmolenskPlakat zur Ausstellung der Werke der am Symposium in Hagen teilnehmenden Kuenstler  20072012 Fotos von Bernd Mueller  im Restaurant Smoelnsk 2008 Miracle in HagenJES in Smolensk2007 Kammerorchester Smolensk in HagenChor Westfalen in der Smolensker Philharmonie2012 Konzert in Zusammenarbeit mit der Halle Gesellschaft2011 Miracle im Albrecht-Duerer- Gymnasium2011 Theater MIRACLE in HagenAusstellung von Smolensker Künstlern im AllerWestHaus 2008 Fotoausstellung 2009, Bernd Mueller,  Kuenstlerhaus in SmolenskKonzert von Ricercar bei WohlbehagenKonzertplakat RICERCAR fuer Auftritte in Hagen 20112013 POWERONOFF in Smolensk2014 Dario Weberg und Martin Broedmann in Smolensk2012 Schlosspielensemble  DAS TOLLE GELDSchlossspielensemble mit DAS TOLLE GELD in Smolensk Woche des russischen Films, Plakat von Wir kommen aus der Zukunft

Elfter Besuch einer Gruppe von jungen Deutschlehrerinnen und Studierenden beim ZFSL in Hagen

Wir freuen uns sehr, dass die Gruppe von 12 Damen bei uns ist, gerade weil es in der Vorbereitung zu dieser Reise nicht einfach war. Aber Herausforderungen wollen angenommen werden und wir haben für alle Probleme Lösungen gefunden.

Am Sonntag machten wir zusammen mit einigen Referendarinnen einen Spaziergang durch das LWL Freilichtmuseum:

Gast und GastgeberinAuf dem ParkplatzBernd Mai gibt ErlaeuterungenVor dem SchmiedemuseumAltes Rathaus von Neunkirchen aus dem Siegerland, heute SchmiedemuseumAuf dem Weg zum oberen DorfAuf dem DorfplatzAuf dem Dorfplatz, Hintergrund ZigarrenhausTeich im MuseumTeich im Museum

Unsere Gäste wurden bereits im Rathaus an der Volme empfangen und im ZfsL.

Blick in das Rathaus an der volmeDrei unserer Gaeste  im Rathaus Peter Mook machte die Fuehrung

Schon seit Beginn dieses Austausches besuchen unsere Smolensker Gäste das Bergstadt-Gymnasium im Lüdenscheid. (Lüdenscheider Nachrichten vom 29.04.2015)

Die Fotos vom Abschiedsabend sind zwar nicht besonders gut, aber wir möchten mit einigen Bilder doch einen Eindruck von der guten Stimmung vermitteln:

Achte Gruppe des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung war im Oktober 2014 in Smolensk zu Gast

Die zeitlichen Veränderungen bei der Ausbildung der Referendare hat einige Umstellungen zur Planung von Reisen nach Smolensk erfordert. Aber inzwischen haben die Organisatoren die veränderten Bedingungen im Griff und so konnten die achte Reise nach Russland in Angriff genommen werden.

Kommentare und Fotos der Referendare; Smolensk Austausch 

Während ihres Aufenthaltes in Smolensk konnte die Gruppe auch den Auftritt von Dario Weber und Martin Brödemann (Frank Sinatra-Programm) im Teneshova-Kulturzentrum in Smolensk erleben.

2015 „ZEHN JAHRE“ Freundeskreis Hagen-Smolensk e. V. – Plakatausstellung

Am Freitag, 09. Januar 2015 um 13.00 Uhr eröffnen wir die Plakatausstellung zum zehnjährigen Bestehen des Freundeskreis Hagen-Smolensk e. V. im Rathaus an der Volme.

Mit dieser Ausstellung lassen wir Revue passieren, was seit 2005 akademisch und kulturell zwischen den Städten Hagen und Smolensk lebt. Die Ausstellung verstehen wir auch als Dank an alle Partner und Partnerinnen in Smolensk und Hagen, die unsere Arbeit fördern und begleiten.

Im Mai 2015 wird ein Teil der Plakate in der „SpardaBank“ ausgestellt und zur eigentlichen Jubiläumsfeier des 30. Bestehens der Städtepartnerschaft Hagen-Smolensk werden die Plakate im November 2015 im „Theater an der Volme“ präsentiert.

 

ausstellung10jahre komprimiert

Plakat: Bernd Müller, Hans-Werner Engel

Bis zur Eröffnung der Ausstellung geben wir schon einmal einen kleinen Überblick über einzelne Plakate, die die Besucher bestaunen oder auch jene, die wir aus Platzgründen nicht zeigen können:

 

2014 Ausstellung Junge2Kunst in Smolensk2009 Mircale in Hagen, Berlin und Paris2005 Butttje in der Volme2012 Ausstellung der Preistraeger in Smolensk 2008 Fotoausstellung von Bernd Mueller in der Deutschen Bank2014 Dario Weberg und Martin Broedemann in Smolensk an der SHUJunge2Kunst Preisverleihung in SmolenskPlakat zur Ausstellung der Werke der am Symposium in Hagen teilnehmenden Kuenstler  20072012 Fotos von Bernd Mueller  im Restaurant Smoelnsk 2008 Miracle in HagenJES in Smolensk2007 Kammerorchester Smolensk in HagenChor Westfalen in der Smolensker Philharmonie2012 Konzert in Zusammenarbeit mit der Halle Gesellschaft2011 Miracle im Albrecht-Duerer- Gymnasium2011 Theater MIRACLE in HagenAusstellung von Smolensker Künstlern im AllerWestHaus 2008 Fotoausstellung 2009, Bernd Mueller,  Kuenstlerhaus in SmolenskKonzert von Ricercar bei WohlbehagenKonzertplakat RICERCAR fuer Auftritte in Hagen 20112013 POWERONOFF in Smolensk2014 Dario Weberg und Martin Broedmann in Smolensk2012 Schlosspielensemble  DAS TOLLE GELDSchlossspielensemble mit DAS TOLLE GELD in Smolensk Woche des russischen Films, Plakat von Wir kommen aus der Zukunft

Zehn Jahre akademischer Austausch zwischen der Smolensker Humanistischen Universität und dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung

Im März vor zehn Jahren reiste die erste Gruppe der Smolensker Humanistischen Universitä, geleitet von Dr. O.Ilina und L. Balakina zum Austausch zum Studienseminar nach Hagen. Nach fünf Jahren wurde ein neuer Vertrag geschlossen, um diesen Austausch zwischen den beiden Einrichtungen zu festigen.

Als Nachfolger des Studienseminars führt das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) dieses erfolgreiche Austauschprogramm weiter – nunmehr mit Referendaren und Referendarinnen aus Hagen und jungen Deutschlehrerinnen- und Lehrern aus Smolensk.

Am ersten Tag des Besuches in Hagen, wurde die Gruppe im Rathaus an der Volme empfangen und von Peter Mook durch die Räume geführt. Es folgte ein kleiner Rundgang durch die Innenstadt von Hagen, um den Gäste eine erste Orientierung zu geben.

In der Empfangshalle des Rathauses an der VolmeIn der Empfangshalle des Rathauses an der VolmeIm TrauzimmerPeter Mook berichtet ueber den Rat der Stadt HagenGruppenfoto im RatssaalIn der Lobby mit dem Hagen-Smolensk-BildIlona Sharshatova an der Vome

Rundgang durch die Innenstadt von Hagen.

In den Räumen des ZfsL wurden die Gäste am Abend willkommen geheißen.

Tolle Gesangseinlage beim Empfang im ZfsLIlona Sharshatova ueberreicht Gastgeschenke

Bereits am ersten Abend wurde eine Maßnahme zur Verbesserung der Transparenz der Aufenthalte und der dabei gewonnenen Erfahrungen eingeführt. Die russischen Teilnehmerinnen werden zum Ende des Aufenthaltes eine Dokumentation in Form von vier Powerpoint-Präsentationen vorlegen. Alle sind schon sehr gespannt was die russischen Gäste als wesentlich deuten und mitnehmen werden.

Einer der ersten Programmpunkte war die Teilnahme am Unterricht im Ricarda-Huch-Gymnasium:

Besuch in der Astrid Lindgren Grundschule in Hagen-Delstern.

Am Donnerstag wurde am Tag der Berufskollegs das Käthe-Kollwitz-Berufs besucht:

Die Hospitationen der ersten Besuchswoche wurden mit dem Besuch des Karl-Enst-Osthaus-Museums und des Emil-Schumacher-Museums abgeschlossen.

Am Samstag gibt es den obligatorischen Ausflug nach Köln,

Der Sonntag gehört den Gastgebern und ihren Gästen. Es wurden schöne und interessante Ausflüge unternommen – u.a. in das Freilichtmuseum in Hagen; Fotos von A. Ilina und HW Engel

Ein neues Kunstwerk auf dem Weg zum EingangJulya Tarasenkova und H.-W. EngelJ. Tarasenkova unter einer herbstlichen KastanieOberes Dorf, im Vordergrund die BrauereiDas SaegewerkIm KramladenWelcher Pelz gehoert zu welchem Tier ist hier die Frage?Edelsteine werden geschliffenKoestlicher Semmel frisch aus dem OfenIm SensenhammerSchmied bei der ArbeitDer grosse TeichJulia Tarasenkova und Aleksandra Ilina im Schiedemuseum

Zum Abschied hatte der Freundeskreis ins China Restaurant „Kota Radja“ eingeladen. Wie immer hat das Team von Chin Hu eine tolle Tafel gedeckt und uns die Möglichkeit eröffnet, Präsentationen zu zeigen. Die Präsentationen ermöglichten allen Beteiligten einen Rückblick auf die vergangenen 10 Tage. Die Vortragenden verdeutlichten, dass die Deutschlehrerinnen und Studierenden sehr viele positive Eindrücke nach Smolensk mitnehmen.

Sodann konnte der 10. Jahrestag dieses Austausches, auch im Beisein von Frau Dr. Olga Engel, die den ersten Vertag 2003 mit Herrn Günter Grundmann unterzeichnete, gefeiert werden. Fotos von Aleksandra Ilina:

H - W. Engel mit Chin HuDelia Ahland begruesst die AnwesendenNadezhda Sviridova haelt ihren VortragW. Luck und T GeislerJulya Tarsaenkva berichtet aus der sicht der begleitenden Dozentinnen der SHUDie zweite VortragsgruppeDie dritte VortragsgruppeDie vierte VortragsgruppeFamilie Lammerskötter-JakobiJ. Henter und W. Mai verteilen die ZertifikateJ. Tasankova und O. EngelI. Sharshatova, J. Tarasenkova, J. DomashevichDie drei Dozentinnen mit O. EngelErinnerungsbild mit zwei aelteren Herren

Die in diesem Artikel veröffentlichen Fotos stammen von verschiedenen Reiseteilnehmern, die uns autorisiert haben, die Fotos zu präsentieren.

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Siebte Gruppe des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung war im April 2013 in Smolensk zu Gast

Neun Referendarinnen und vier Referendare, sowie fünf Fachleiter des Zentrums waren zehn Tage in Smolensk und Hospitierten an dortigen Schulen und lernten in Zusammenarbeit mit der Humanistischen Universität Smolensk die Lehrerausbildung in Russland kennen.

Das sehr interessantes und anspruchsvolles Programm wurde von unseren Vereinsmitgliedern Ilona Sharshatova und Julia Domashevich ausgearbeitet. Neben den Hospitationen haben die Hagener Gäste, die bei Smolensker Familien untergebracht waren, ein kulturelles Programm und eine abenteuerliche Rückreise über Moskau erlebt.

Fotos von Jürgen Henter und Wolfgang Luck vermitteln einige Eindrück von dieser Reise:

Gruppe vor der KathedraleGruppe an der KathedraleBeim StadtrundgangEmpfang in der Smolensker Humanistischen UniversitaetHospitation in einer SchuleHospitation in einer SchuleStadtrundgang - Kathedrale

Neunter Besuch einer Gruppe Studierender aus Smolensk beim Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Hagen

Vom 14. April bis zum 25. April 2012 war eine Gruppe Studierender, Fremdsprachen Deutsch und Englisch, in Hagen zu Gast.

Sie erlebten Hospitationen an unterschiedlichen Schulen in Hagen und Umgebung, nahmen an den Seminaren des Zentrums teil, besichtigten interessante Unternehmen wie ERCO in Lüdenscheid und es wurd ihnen ein interessantes Kulturprogramm geboten. Die Nähe zur deutschen Bevölkerung war dadurch garantiert, dass die Gäste entweder bei Referendarinnen oder Referendaren des Zentrum wohnten oder von Gastgebern des Freundeskreises aufgenommen worden sind. Einzelne aus der Gruppe, die schon einmal in Hagen waren, trafen  „alte“ Bekannte und Freunde wieder. Und zum Abschluss gab es, wie gewohnt, ein tolles Abschiedsessen im China-Restaurant Kota-Radja.

Bei der Eroeffnung des Schmiedemuseums Im neuen SchmiedemuseumVor dem Smolenskbild im Rathaus an der VolmeAuf dem Dach des Rathauses an der VolmeAuf dem Dach des Rathauses an der VolmeAbschiedsessen im Restaurant Kota RadjaAbschiedsessen im Restaurant Kota RadjaAbschiedsessen im Restaurant Kota RadjaAbschiedsessen im Restaurant Kota RadjaAbschiedsessen im Restaurant Kota RadjaAbschiedsessen im Restaurant Kota Radja