Bildende Kunst

03. Juli 2015, 16.00 Uhr, „Junge3Kunst“ – Ausstellungseröffnung im Haus der Ruhrkohle, Gerichtstr. 25, 58097 Hagen

Alle im Wettbewerb verbliebenen Bewerber/innen werden ab dem 03. Juli im Haus der Ruhrkohle mit den eingereichten Werken präsentiert. Mit der Vernissage werden die Bewerber/innen vorgestellt und bis zum 15. Juli kann das Publikum einen Preisträger bestimmen.

Umrahmt wird die Ausstellung von einigen Werken bekannter Hagener und Smolensker Künstler/innen.

plakatjungekunst3 Kopie 2

Der/die Preisträger/in der Hagener und der Smolensker Jury, sowie der/die Publikumspreisträger/in werden am 18. Juli 2015 in einem feierlichen Rahmen um 11.00 Uhr im Haus der Ruhrkohle ausgezeichnet.

Buttje schwimmt wieder gegen den Strom

Der Wirtschaftsbetrieb der Stadt Hagen (WBH) hat mit den freundlichen Mitarbeitern der Abteilung „GRÜN“ Buttje wieder auf seinen Sockel gestellt. Wir wissen nicht wie es dazu kam, dass die Skulptur beim Hochwasser von ihrem Sockel gerissen wurde, aber es müssen enorme Kräfte auf den Stein eingewirkt haben, denn Buttje ist bis unter die Brücke geschleudert worden.

Die gute Nachricht ist:  Buttje steht wieder  an seinem Platz und wird die Hagener mit seinen Anblick erfreuen.

Nachfolgend einige Fotos von den Arbeiten am 02. Juni 2015:

 

Mitarbeiter des WBH Abteilung Grün stellen Butte wieder auf seinen Sockel
Mitarbeiter des WBH Abteilung Grün stellen Buttje wieder auf seinen Sockel

HAGENRING-Mitglieder, Bernhard Paura, Uwe Will und Hellwig Pütter 1994 in Smolensk

Uwe Will, Bernhard Paura und der inzwischen verstorbene Hellwig Pütter waren als Botschafter des Hagenrings und der Stadt Hagen bei der Smolensker Künstlervereinigung zu Gast. Das nachfolgende Foto zeigt die Gruppe der Smolensker Künstler in Talaschniko, die sich um die Hagener Maler gekümmert hat:

1994SmolKuenstler

In seinem Tagebuch hat Bernhard Laura diese abenteuerliche Reise dokumentiert. Wir danken ihm herzlich, dass er es uns gestattet, dieses einmalige Dokument auf unserer Internetseite zu veröffentlichen!

Bernhard Lauras Tagebuch als PDF zum nachlesen: 1994PauraTagebuch

2015 „ZEHN JAHRE“ Freundeskreis Hagen-Smolensk e. V. – Plakatausstellung

Am Freitag, 09. Januar 2015 um 13.00 Uhr eröffnen wir die Plakatausstellung zum zehnjährigen Bestehen des Freundeskreis Hagen-Smolensk e. V. im Rathaus an der Volme.

Mit dieser Ausstellung lassen wir Revue passieren, was seit 2005 akademisch und kulturell zwischen den Städten Hagen und Smolensk lebt. Die Ausstellung verstehen wir auch als Dank an alle Partner und Partnerinnen in Smolensk und Hagen, die unsere Arbeit fördern und begleiten.

Im Mai 2015 wird ein Teil der Plakate in der „SpardaBank“ ausgestellt und zur eigentlichen Jubiläumsfeier des 30. Bestehens der Städtepartnerschaft Hagen-Smolensk werden die Plakate im November 2015 im „Theater an der Volme“ präsentiert.

 

ausstellung10jahre komprimiert

Plakat: Bernd Müller, Hans-Werner Engel

Bis zur Eröffnung der Ausstellung geben wir schon einmal einen kleinen Überblick über einzelne Plakate, die die Besucher bestaunen oder auch jene, die wir aus Platzgründen nicht zeigen können:

 

2014 Ausstellung Junge2Kunst in Smolensk2009 Mircale in Hagen, Berlin und Paris2005 Butttje in der Volme2012 Ausstellung der Preistraeger in Smolensk 2008 Fotoausstellung von Bernd Mueller in der Deutschen Bank2014 Dario Weberg und Martin Broedemann in Smolensk an der SHUJunge2Kunst Preisverleihung in SmolenskPlakat zur Ausstellung der Werke der am Symposium in Hagen teilnehmenden Kuenstler  20072012 Fotos von Bernd Mueller  im Restaurant Smoelnsk 2008 Miracle in HagenJES in Smolensk2007 Kammerorchester Smolensk in HagenChor Westfalen in der Smolensker Philharmonie2012 Konzert in Zusammenarbeit mit der Halle Gesellschaft2011 Miracle im Albrecht-Duerer- Gymnasium2011 Theater MIRACLE in HagenAusstellung von Smolensker Künstlern im AllerWestHaus 2008 Fotoausstellung 2009, Bernd Mueller,  Kuenstlerhaus in SmolenskKonzert von Ricercar bei WohlbehagenKonzertplakat RICERCAR fuer Auftritte in Hagen 20112013 POWERONOFF in Smolensk2014 Dario Weberg und Martin Broedmann in Smolensk2012 Schlosspielensemble  DAS TOLLE GELDSchlossspielensemble mit DAS TOLLE GELD in Smolensk Woche des russischen Films, Plakat von Wir kommen aus der Zukunft

Übergabe der Bilder von Franz Nießen an die Bürger von Smolensk in der Gemäldegalerie

Am 28.09.2013 war es endlich so weit. Wir konnten die Bilder von Franz Nießen in einer wunderbaren Feierstunden an die Bürger der Stadt Smolensk übergeben. Experten der Smolensker Museen waren von der Qualität der Zeichnungen und Aquarelle überaus begeistert.

Fernsehinterview mit HWEVertreter des Freundeskreises, der Museen und der StadtDie Expertinnen der Bildergalerie SmolenskExpertinnen begutachten die BilderHW Engel und O. Enmgel im Gespraaech mit dem Leiter aller Smolensker MuseenNach der BilderuebergabeExpertin der Museen im Gespraech mit dem Sender Russia1

Zu unserer Freude werden die Bilder Ende Oktober mit anderen Exponaten aus jener Zeit in einer Sonderausstellung der Gemäldegalerie in Smolensk einem großen Pulikum präsentiert.

Presse: Komsomolskaya Pravda; Gorodnews; russia1; REN-TV; Die Stadt

Renommierte Künstler gestalten Wettbewerbspreise

Zum 31.05.2013 läuft die Ausschreibungsfrist für den Wettbewerb „Junge 2 Kunst“ Hagen-Smolensk ab. Wir hoffen, dass sich viele junge Künstlerinnen und Künstler an diesem Wettbewerb beteiligen werden.

Die Preisträger/-innen haben nicht nur das Privileg, im nächsten Jahr zahlreiche Künstler in Smolensk und in Hagen kennenzulernen und diese zu treffen und mit ihnen zu arbeiten, sondern sie werden auch einen künstlerisch gestalteten Preis erhalten.

Die Auszeichnungen für die Hagener Preisträger hat einer der zur Zeit renommiertesten Hagener Künstler, Uwe Will, entworfen und gefertigt. Es sind Unikate aus dem Atelier des Künstlers. Der Preis stellt einen stilisierten Phönix dar.

Die Preise für die Smolensker Preisträger/-innen hat der bekannte Smolensker Künstler Aleksej Dovgan erstmals für diesen Wettbewerb gestaltet. Das Motiv ist ein aufstrebender Adlerfarn aus Bronze mit einen Bleikristallfuß – angefertigt im Glaswerk Perwomajsky bei Smolensk.

AdlerfarnPhoenix - von Uwe Will gestaltete PreiseAleksej Dovgan in seinem AtelierAdlerfarn auf Bleikristallfuss - von Aleksej Dovgan gestaltete Preise

Diese Preise symbolisieren auf unterschiedliche Weise die Entstehung von neuem – jungen Leben und dem Erscheinen aus dem Nichts. Die Kreativität, die in diesen Preisen steckt, ist sicher Ansporn für viele junge Menschen, über diesen Wettbewerb einen eigenen künstlerischen Weg zu entdecken und sich weiter zu entwickeln.

Ausstellung, Franz Niessen, – Mensch sein – auch im Krieg -, ab 13.03.2013, 17 Uhr im Rathaus an der Volme, Hagen

Einführen in die Ausstellung „Mensch sein – auch im Krieg“ wird Hans-Werner Engel.

Fotos (O. Engel) von der Eröffnung der Ausstellung:

Barbara Funke und eine Praktikantin sorgen fuer die GetraenkeBesucher mit Bild von WaismaBilder sind von Innen und Außen zu betrachtenDr. H. Un M. Thoma betrachten die BilderEroeffnungsfeiervon rechts Dr. H. D. Fischer, B. Suermann und H.-W. EngelBilder im Rathaus an der VolmeBilder im Rathaus an der VolmeBilder im Rathaus an der VolmeBlick von Außen in die AusstellungBlick von Außen in die AusstellungBlick von Außen in die AusstellungKathedrale im SpiegelbildKathedrale im SpiegelbildAusstellungsplakat

Der Kölner Künstler, Franz Niessen, zwar im Jahre 1942 in Smolensk als Wehrmachtsangehöriger stationiert. Er hat in dieser Zeit zahlreiche Zeichnungen und Aquarelle erstellt. Erst 25 Jahre nach seinem Tod hat seine Enkelin, Beatrix Riederer, diese Werke wieder entdeckt und über eine mögliche Verwendung nachgedacht. Sie ist dabei im Internet auf diese Seite gestoßen und hat Kontakt mit unserem Verein aufgenommen.

Wir haben uns persönlich kennen gelernt und Frau Riederer hat sich nach Absprache mit weiteren Familienmitgliedern entschieden, dem Freundeskreis Hagen-Smolensk die Bilder des Großvaters, die dieser in Smolensk gemalt hat, zu überlassen. Der Vorstand des Freundeskreises wird die Bilder im Herbst 2013 den Bürgern der Stadt Smolensk zum 1.150 Stadtjubiläum schenken.

Wie jeder nachvollziehen kann, kommt es recht selten vor, dass Soldaten im Krieg malen. In Russland gibt es bisher kein Bild eines Deutschen in einem Museum, der Schauplätze des Krieges künstlerisch festgehalten hat. Auch aus diesem Grunde ist es für uns eine große Freude, der Stadt Smolensk dieses einmalige Geschenk machen zu dürfen.

Aber bevor die Bilder endgültig aus Hagen, Köln und Deutschland verschwinden und an ihrem neuen Bestimmungsort einen angemessenen Platz finden, möchten wir sie gern dem interessierten Publikum vorstellen.

Das Plakat haben Bernd Müller und Hans-Werner Engel gestaltet.

Franz Nießen wurde am 18.03.1904 in Ratingen am Niederrhein geboren. Die Familie (8 Jungen) zog nach Köln-Kalk, wo Nießen nach der Schulzeit bei der Glasmalerei Preckel eine Lehre zum Glasmaler absolvierte. Er studierte an der Kölner Werkschule und beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit der Glasmalerei. Zu seinem freiberuflichen Schaffen in der Vorkriegszeit gehörte die bildende Kunst in verschiedenen Ausprägungen; Sakrale Kunst (u. a. Restauration von historischen Fenstern in Kölner Kirchen, Malerei, Werbegrafik (Plakatgestaltung) und Schaufenstergestaltung für Kölner Kaufhäuser.

Ab 1940 war Franz Nießen bis zum Ende des Krieges bei der Wehrmacht (im Osten). Nach seinen späteren eher spärlichen Hinweisen erinnert sich sein Sohn, dass er in Smolensk (auch in Minsk) auf der Schreibstube im Rang eines  Unteroffiziers eingesetzt war. Das gab ihm offensichtlich den Freiraum für künstlerisches Schaffen in jeglicher Form, er erstellte: Bleistift-Studien, Skizzen und Portraits, Aquarelle und nicht zuletzt gestaltete er Kulissen für Bühnenaufführungen und Feste der Truppe. Anm.: Das farbige Portrait, dass Kurt Engen gemalt hat weist im Hintergrund auf das Bühnenstück „Rumpelstilzchen“ hin.

Die in Köln lebende Familie wird während des Krieges mehrfach evakuiert, zuletzt nach Wernsdorf/Thüringen in der Nähe von Gera. Nießen kommt nach Kriegsende zur Familie und betätigt sich in Thüringen als freischaffender Künstler mit viel Erfolg vor allem in Greiz. Es soll dort auch Ausstellungen seiner Aquarelle gegeben haben.  Ein von ihm geschaffenes bemerkenswertes Abendmahl als Freske in der Kirche von Clodra 1946 fällt in diese Schaffungsperiode.

1950 kehrt die Familie nach Köln zurück. Nießen nimmt seine Arbeit als freischaffender Künstler  in seinem Genre wieder auf. In Köln arbeitet er mit der Glasmalerei Botz & Miesen zusammen, zu deren Künstlerkreis namhafte Kölner Künstler wie Paul Pauli und Toni May gehörten. Eines seiner Hauptwerke  war in den fünfziger Jahren die Gestaltung eines Glasfensters  zur historischen Stadtansicht Kölns über dem Haupteingang  des Kölner Hauptbahnhofs im Auftrag von Klosterfrau Melissengeist. Es ist leider vor Jahren im Zuge der Renovierung  des Hauptbahnhofes ausgewechselt worden und befindet sich heute in einer Privatsammlung.

Danach widmet er sich der Arbeit an Kirchenfenstern in den USA u. a. an Kirchen in Texas und Minnesota, was ihn Mitte der sechziger Jahre dort hin verschlägt.

In seinen späteren Jahren hat er sich verstärkt der Portraitmalerei zugewandt.

Buttje, die Skulptur von Petr Fishman ist wieder in der Volme aufgestellt worden

Gemeinsam mit vier Mitarbeitern des SEH hat der Freundeskreis Hagen-Smolensk „Butte wieder auf dem Störstein in der Volme verankert.

Die ungeheuren Kräfte, die von dem auf der Volme wachsenden Eis in diesem Winter ausgingen, haben die Skulptur von ihrem Sockel gehoben – hoffentlich ein einmaliger Vorgang! Vier junge Menschen haben den Fisch im eiskalten Fluss geborgen und bis zum 1. Juni lag er ca. 80 Zentimeter Tiefe, für Passanten nicht sichtbar, vor dem Störstein in der Volme. Mit Gurten, Geschick und großem Krafteinsatz haben zwei Mitarbeiter des SEH „Buttje“ auf den Störstein gehievt.

Nachdem die Skulptur von Algenbelag befreit und die Klebestellen trocken gelegt waren, konnte der Spezialkleber der Fa. Marmor Schulte aufgetragen werden. Und wenige Minuten später saß „Buttje“ wieder fest auf seinem Stein.

Wir hoffen, dass „Buttje“ lange unversehrt bleibt und die Hagenerinnen und Hagener, aber auch die Besucher unserer Stadt viel Freunde an dem Kunstwerk haben werden.

Rundschau vom 4. Juni 2012