Die Straßenbahnen von Smolensk
Ein kleiner fotografischer Eindruck von einem der wichtigen Transportmittel in Smolensk- Fotos: HWE – :
Die Straßenbahn bedient einige Linien. Die Wagen fahren in kurzen Zeitabständen. Es gibt in jeder Bahn eine Schaffnerin, keinen Schaffner und sie haben einen speziellen Sitzplatz. Meistens werden die Bahnen auch von Frauen gefahren. Der Fahrpreis beträgt z. Z. 10 Rubel (ca. 25 Cent). Mit der Renovierung der Gleisanlagen hat die Stadt Smolensk auch modernere Straßenbahnen erworben.
Die Fahrscheine sind sechsstellig nummeriert. Stimmen die ersten drei und die letzten drei Ziffern in der Quersumme überein, so glauben die Menschen, das sie nach dem Verzehr des Fahrscheins Glück haben werden.
Eröffnung der „Smolensker Gemäldegalerie“ durch die „Staatlichen Museen Smolensk“
Nach der Zerstörung der Gemäldegalerie im zweiten Weltkrieg hat es mehr als 60 Jahre gedauert bis die Smolensker 2011 endlich ihre „alte“- Gemäldegalerie wieder öffnen konnten. Das lange Warten hat sich gelohnt. Alle hier aufgehängten Bilder -bis auf einzelne Ausnahmen- wurden eigens für ihre Präsentation neu gerahmt. Es ist ein Schmuckkästchen entstanden, dass sich im Reigen großer Galerien sehen lassen kann.
Die nachfolgenden Fotos (von Aleksej Dovgan und Hans-Werner Engel) können nur einen kleinen Eindruck von dieser überaus sehenswerten Ausstellung vermitteln.
Die Weiderherstellung des alten Treppenhauses war extrem schwierig, zumal viele Gussteile im Krieg zerstört worden sind – sie mussten neu gegossen werden. Es ist so gut gelungen, dass man neu von alt kaum unterscheiden kann. Das Gebäude und das Treppenhaus:
Bilder aus der Sammlung alter russischer und internationaler Meister:
In drei großen Räumen werden Werke von aus Smolensk stammenden Künstlerinnen und Künstlern gezeigt:
Fotos von Dr. Hanke aus Salzburg aus den Jahren 1941/43 für das „Staatliche Smolensker Museum“
Aus dem Nachlass von Dr. Hans Hanke (Salzburg) überbringt der Freundeskreis Hagen Smolensk den Staatlichen Museen in Smolensk Fotos, die Hanke während des Krieges von Exponaten der Museen aufgenommen hat. Im einzelnen handelt es sich um:
- neun Farbdias (Kleinbild) mit Abzügen davon im Format 20 x 28 cm (siehe Fotogalerie unten). Die Abzüge von den Dias hat Herr Dr. Hanke bei „Rex Film – Bloemer & Co., Berlin-Wilmersdorf, Pommersche Str. 28″ machen lassen
- 13 Filme (Negative) und Kontaktabzüge von den Negativen
- 30 schwarz/weiße Fotos im Format 12 x 17 cm
- eine CD auf der alle Bilder digital gespeichert sind
Es ist eine große Freude für uns, den Museen die Fotografien im Namen der Tochter von Dr. Hanke, Frau Elisabeth Steiner, übergeben zu dürfen. Mit dieser vierten Charge von Bildern sind alle Fotos von Dr. Hanke, die er in den Jahren 1942/43 in Smolensk aufgenommen hat, in den Besitz der Staatlichen Museen von Smolensk übergegangen.
Dankschreiben der Direktorin Ghuk) der Staatlichen Gemäldegalerie in Smolensk an den Freundeskreis Hagen-Smolensk (H.-W. Engel) und An Elisabeth Steiner in Saltzburg:
Presse: smolcity Smolensk, 19.10.2011; smolcity Smolensk, 20.10.2011
Östereichischer Gruß für das „Staatliche Smolensker Museum“
Am 1. April 2010 übergaben die Projektverantwortlichen Dr. Olga und Hans Werner Engel eine zweite und dritte Charge von Fotos aus Österreich dem Smolensker Museum. Es zeichnet sich ab, dass neben den bisher Beteiligten, die Universität Salzburg und die Staatliche Universität Smolensk an diesem Projekt teilnehmen.
Im Jahre 2008 nahm eine Österreicherin mit dem Freundeskreis Hagen-Smolensk Kontakt auf, um Fotos aus dem Nachlass ihres Vaters einem Smolensker Museum zu übergeben. Es kam zu einem regen Austausch und Frau Steiner sandte dem Freundeskreis Hagen-Smolensk einige Fotos, die dem Museum im April 2009 überreicht werden sollten.
Gleichzeitig bat sie Aleksandra Ilina in diesen Angelegenheiten zu recherchieren und demnächst darüber zu berichten.
Am 14. April 2009 übergaben Hans-Werner Engel und Aleksandra Ilina die Fotos von Frau Steiner an die Museumsleiterin Volosenkova, Nadjeshda. Anfang Juli übergab Aleksej Dovgan im Auftrag des Freundeskreises weitere Fotos an das Museum.
Einzelne ausgewählte Bilder
Bernd Müller machte einige Fotos von der Übergabe: