Stadtinfo zu Smolensk

Stadt Smolensk – Kurzportrait

Die Hansestadt Smolensk ist die westlichste Stadt Russlands und hat ca. 330.000 Einwohner. Seit 1985 ist sie eine Partnerstadt von Hagen.

2013 feiert die Stadt, die ca. 350 Kilometer von Moskau entfernt ist, ihr 1.150. Bestehen. Sie gilt als eine sehr junge Stadt – das Durchschnittsalter der Menschen liegt bei 40 Jahren. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Smolensk ein sehr großes Einzugsgebiet hat und viele Studenten an den beiden Universitäten – Smolenkser Humanistiache Universität und „Staatliche Smolensker Universität“– und zahlreichen Hochschulen, sowie der medizinischen Akademie studieren und die Stadt bevölkern.

Diverse Theater, eine Philharmonie und siebzehn Museen bereichern das kulturelle Angebot und Leben. Eine Sporthochschule und viel Sportstätten ermöglichen den Smolenskern sportliche Betätigungen. Bekannt ist Smolensk auch durch das jährlich stattfindende Filmfestival bei dem der „Goldene Phönix“ verliehen wird und das Glinka-Musikfestival, das immer Ende Mai stattfindet.

Der Flughafen wird leider nur militärische genutzt.

Der innere Kern der Stadt wird von der alten Stadtmauer, bis auf einige Lücken, umschlossen. Für das Stadtfest im Jahre 2014 wird die Mauer saniert. In den liebevoll angelegten Parks gehen die Menschen gern spazieren. Von den ungezählten, z. T. sehr gut restaurierten Kirchen, überstrahlt die Uspenski-Kathedrale das Stadtbild.

Die Stadt bietet  mit ihren unzähligen Geschäften interessante Einkaufsmöglichkeiten. Nach wie vor gibt es in Smolensk eine Flugzeugindustrie, mittelständische Unternehmen und Diamantenverarbeitung durch die Fa. Kristall.

In den letzten Jahren wurden immer mehr Restaurants und Cafe´s eröffnet – man sitzt im Sommer, auch in Smolensk, gerne in Straßencafe`s und Biergärten.

Wer jetzt noch mehr und wahrscheinlich auch kompetentere Informationen haben möchte, kann sich die hinter dem Link verborgene Stadtführung durch Smolensk ansehen.

Die Straßenbahnen von Smolensk

Ein kleiner fotografischer Eindruck von einem der wichtigen Transportmittel in Smolensk- Fotos: HWE – :

Straßenbahn in Smolensk, Foto: HWEStraßenbahn in Smolensk, Foto: HWEStraßenbahn in Smolensk, Foto: HWEStraßenbahn in Smolensk, Elshaninow-Bild,Foto: HWEStraßenbahn in Smolensk, alt und neu, Foto: HWEStraßenbahn in Smolensk, Foto: HWEStraßenbahn in Smolensk, Foto: HWEStraßenbahn in Smolensk, Foto: HWEStraßenbahn in Smolensk,Gemaelde beim Malerverband,Foto: HWEStraßenbahn in Smolensk, Foto: HWEStraßenbahn in Smolensk, Foto: HWEStraßenbahn in Smolensk, Foto: HWEStraßenbahn in Smolensk,vorbeifahrende Maschutkas,Foto: HWEStraßenbahn in Smolensk,am Kaufhaus Universum, Foto: HWE

Die Straßenbahn bedient einige Linien. Die Wagen fahren in kurzen Zeitabständen. Es gibt in jeder Bahn eine Schaffnerin, keinen Schaffner und sie haben einen speziellen Sitzplatz. Meistens werden die Bahnen auch von Frauen gefahren. Der Fahrpreis beträgt z. Z. 10 Rubel (ca. 25 Cent). Mit der Renovierung der Gleisanlagen hat die Stadt Smolensk auch modernere Straßenbahnen erworben.

Die Fahrscheine sind sechsstellig nummeriert. Stimmen die ersten drei und die letzten drei Ziffern in der Quersumme überein, so glauben die Menschen, das sie nach dem Verzehr des Fahrscheins Glück haben werden.

Eröffnung der „Smolensker Gemäldegalerie“ durch die „Staatlichen Museen Smolensk“

Nach der Zerstörung der Gemäldegalerie im zweiten Weltkrieg hat es mehr als 60 Jahre gedauert bis die Smolensker 2011 endlich ihre „alte“- Gemäldegalerie wieder öffnen konnten. Das lange Warten hat sich gelohnt. Alle hier aufgehängten Bilder -bis auf einzelne Ausnahmen- wurden eigens für ihre Präsentation neu gerahmt. Es ist ein Schmuckkästchen entstanden, dass sich im Reigen großer Galerien sehen lassen kann.

Die nachfolgenden Fotos (von Aleksej Dovgan und Hans-Werner Engel) können nur einen kleinen Eindruck von dieser überaus sehenswerten Ausstellung vermitteln.

Die Weiderherstellung des alten Treppenhauses war extrem schwierig, zumal viele Gussteile im Krieg zerstört worden sind – sie mussten neu gegossen werden. Es ist so gut gelungen, dass man neu von alt kaum unterscheiden kann. Das Gebäude und das Treppenhaus:

Die neue Gemaeldegalerie von Smolensk am Glinka-ParkEs muessen Fuesslinge angezogen werdenDas gusseiserne TreppenhausDas gusseiserne Treppenhaus mit dem Kornleuchter aus dem gleichen MaterialDas gusseiserne Treppenhaus mit dem interessanten Muster

Bilder aus der Sammlung alter russischer und internationaler Meister:

The Vernicle - 15. Jahrhundert - Pokov-SchuleKonstantin Koronin, 1861-1939 - Portrait von Maria Tenisheva - 1899 - Oel auf LeinwandIsaac Brodsky, 1883-1939 - Ilyusha - 1907 - oel auf LeinwandRaeumlichkeiten der GalerieArhip Kuinji, 1842?-1910 - St.Isaac´s Kathedrale im Mondlicht - 1869 - Oel auf LeinwandIvan Aivazovsky, 1817-1900 - Mondlichnacht an der See - 1852 - Oel auf LeinwandIvan Aivazovsky, 1817-1900 - Kette von Schlitten auf ihrem Weg - 1857 - Oel auf LeinwandValentin Serov, 1865-1911 - Portrait von Maria Tenisheva - 1898Blick in die spanische Abteilung der GalerieSolerie auf MallorcaIsaac Levitan, 1861-1900 - Herbst - 1865 - das wertvollste Bild des Museums liegt in einer Vitrine unter GlasNikolai Bogdanov-Belsky, 1858-1945 - Kinder sitzen auf einem Zaun - Oel auf LeinwandSergei Korovin, 1861-1939 - Pilger - 2. Hälfte des 19. JH - Oel auf LeinwandBoris Kustodiev, 1878-1927 - Im Atelier - 1896 - Oel auf LeinwandJohann Carl Loth (?), 1632-1698 - Vaterliebe einer Roma

In drei großen Räumen werden Werke von aus Smolensk stammenden Künstlerinnen und Künstlern gezeigt:

In der Abteilung der Smolensker MalerVladimir Stagharov - Fruehling im großen Dorf Pyssa - Oel auf LeinwandEdward Vyrzhikovsky, verstorben 2008- Ferien - 1985Yury Shutov, lebt in Hamburg und Smolensk - Trockene Blumen 1986Dmitey Belyaev, geboren 1921 - Auf dem Fluss 1961Vyacheslav Samarin - Meine Familie 1965Vladimir Elchaninov - Ein Spaziergang  1976Vacheslav Samarin - Selbstbildnis 1963Valery Laskin, gestorben 1994 - Kalter Fruehling 1976Ivan Sandyrev, gestorben 2020 - Erinnerungen eines alten russischen Malers 1978