Aktuelles zu Smolensk

Friedhof für bei Smolensk gefallene deutsche Soldaten

Der Besuch des Friedhofs für gefallene deutsche Soldaten bei Smolensk (Krasnij Bor) ist eines der ergreifendsten Erlebnisse, das man bei einem Besuch in der Stadt haben kann.

Die Lage des Friedhofs, direkt an der Bahnstrecke zwischen Moskau und dem Westen, ist mehr als symbolisch, aber die Architektur auch.

Die Fotos von den Tafeln geben nur einen kleinen Eindruck von dem wieder, was hier an Namen verzeichnet ist.

Ein großes Lob gilt den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der sich wirtschaftlich stark an der Erstellung des Friedhofs beteiligt hat.

Das Glück kommt in Smolensk in der Straßenbahn

Die Menschen in Russland, auch die meisten in Smolensk, haben sehr kreative Vorstellungen wie das Glück zu ihnen kommen kann – selbst in der Straßenbahn. So kann man in Smolensk die Fahrgäste in der Straßenbahn nach dem Kauf einer Fahrkarte dabei beobachten wie sie auf die Nummer der Fahrkarte schauen.

Die Nummern sind sechsstellig und man achtet darauf, ob die rechten und die linken drei Zahlen in der Quersumme das gleiche Ergebnis zeigen. Ist dies der Fall, so gilt der Brauch, diese Fahrkarte ohne Rücksicht auf eventuelle spätere Kontrollen, zu verspeisen, damit das zu erwartende Glück den Rest des Tages versüßt.

Na dann, guten Appetit!!

Diese Fahrkarte ist leider kein Glücksbringer – die Gleichheit der Quersumme wird um ein Eins  verpasst.

Stadt Smolensk – Kurzportrait

Die Hansestadt Smolensk ist die westlichste Stadt Russlands und hat ca. 330.000 Einwohner. Seit 1985 ist sie eine Partnerstadt von Hagen.

2013 feiert die Stadt, die ca. 350 Kilometer von Moskau entfernt ist, ihr 1.150. Bestehen. Sie gilt als eine sehr junge Stadt – das Durchschnittsalter der Menschen liegt bei 40 Jahren. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Smolensk ein sehr großes Einzugsgebiet hat und viele Studenten an den beiden Universitäten – Smolenkser Humanistiache Universität und „Staatliche Smolensker Universität“– und zahlreichen Hochschulen, sowie der medizinischen Akademie studieren und die Stadt bevölkern.

Diverse Theater, eine Philharmonie und siebzehn Museen bereichern das kulturelle Angebot und Leben. Eine Sporthochschule und viel Sportstätten ermöglichen den Smolenskern sportliche Betätigungen. Bekannt ist Smolensk auch durch das jährlich stattfindende Filmfestival bei dem der „Goldene Phönix“ verliehen wird und das Glinka-Musikfestival, das immer Ende Mai stattfindet.

Der Flughafen wird leider nur militärische genutzt.

Der innere Kern der Stadt wird von der alten Stadtmauer, bis auf einige Lücken, umschlossen. Für das Stadtfest im Jahre 2014 wird die Mauer saniert. In den liebevoll angelegten Parks gehen die Menschen gern spazieren. Von den ungezählten, z. T. sehr gut restaurierten Kirchen, überstrahlt die Uspenski-Kathedrale das Stadtbild.

Die Stadt bietet  mit ihren unzähligen Geschäften interessante Einkaufsmöglichkeiten. Nach wie vor gibt es in Smolensk eine Flugzeugindustrie, mittelständische Unternehmen und Diamantenverarbeitung durch die Fa. Kristall.

In den letzten Jahren wurden immer mehr Restaurants und Cafe´s eröffnet – man sitzt im Sommer, auch in Smolensk, gerne in Straßencafe`s und Biergärten.

Wer jetzt noch mehr und wahrscheinlich auch kompetentere Informationen haben möchte, kann sich die hinter dem Link verborgene Stadtführung durch Smolensk ansehen.