Bildende Kunst

Buttje wurde durch Packeis aus der Verankerung gerissen

Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass Buttje mit großem Aufwand durch Fachleute der Fa. Rempke und der Gewässererhaltung der Stadt Hagen (SEH) wieder aufgestellt wurde. Frost und ein ungünstiger Wasserspiegel der Volme haben den „armen Kerl“ erneut vom Sockel geholt. Das dicke Packeis hat die Skulptur von Pjotr Fishman offensichtlich mit enormer Kraft nach oben von seinem Anker gedrückt und auch der beste Spezialkleber konnte diesen gewaltigen Kräften nicht trotzen.

Sobald es das Wetter zulässt werden wir ihn wieder aufrichten.

Eröffnung der „Smolensker Gemäldegalerie“ durch die „Staatlichen Museen Smolensk“

Nach der Zerstörung der Gemäldegalerie im zweiten Weltkrieg hat es mehr als 60 Jahre gedauert bis die Smolensker 2011 endlich ihre „alte“- Gemäldegalerie wieder öffnen konnten. Das lange Warten hat sich gelohnt. Alle hier aufgehängten Bilder -bis auf einzelne Ausnahmen- wurden eigens für ihre Präsentation neu gerahmt. Es ist ein Schmuckkästchen entstanden, dass sich im Reigen großer Galerien sehen lassen kann.

Die nachfolgenden Fotos (von Aleksej Dovgan und Hans-Werner Engel) können nur einen kleinen Eindruck von dieser überaus sehenswerten Ausstellung vermitteln.

Die Weiderherstellung des alten Treppenhauses war extrem schwierig, zumal viele Gussteile im Krieg zerstört worden sind – sie mussten neu gegossen werden. Es ist so gut gelungen, dass man neu von alt kaum unterscheiden kann. Das Gebäude und das Treppenhaus:

Bilder aus der Sammlung alter russischer und internationaler Meister:

In drei großen Räumen werden Werke von aus Smolensk stammenden Künstlerinnen und Künstlern gezeigt:

Sonderausstellung für Aleksej Dowgan in Smolensk

Im August 2011 wird eine Ausstellung  Aleksej Dowgan zu seinem 50. Geburtstag gewidmet.

Der Freundeskreis Hagen-Smolensk gratuliert dem Jubilar und wünscht ihm Gesundheit, ein gutes Zusammenleben mit der Familie und Künstlerfreunden, weiterhin kreative Ideen und bald wieder einen Besuch in Hagen.

Fotos von der Vernissage am 12.08.2011:

Nachfolgnd ein Artikel aus der russischen Presse:

Культура 12 авг 2011, 21:17
В Смоленске открылась персональная выставка художника Алексея ДовганяТворчество художника представлено в трех разных областях: ювелирные украшения, графика и живопись. Алексей признался, что никогда не стремился работать в рамках какого-то одного направления, и сегодня готов попробовать что-то новое. Коллеги характеризуют Алексея Довганя как универсального художника –  какими были художники эпохи Возрождения.

В начале экспозиции представлены фотографии ювелирных работ – именно с них начинал свою творческую деятельность автор выставки. Среди самых знаменитых – приз и символ кинофестиваля «Золотой феникс». Многие гости выразили сожаление, что представлены только фотографии, а не сами изделия, но и фотографии производят сильное впечатление.
Очень близка к ювелирным изделиям графика Алексея Довганя. Недаром она получила в среде коллег название «ювелирная графика». Она заметно отличается от традиционного взгляда на этот вид искусства, ее можно охарактеризовать как декоративную. И ни один элемент этой декоративности неслучаен.

– Алексей Довгань в большей степени проявляет свои философские качества именно в графике, – считает художник Николай Агафонов. – Он кодирует в ней пространственную картину мира, любой участок нашего мироздания. У него замечательная линия: в одной теме – напряженная, в другой –  мягкая, живописная. Сочетание плавных и острых линий — это столкновение разных впечатлений о мире. Графика замечательная, как и все, что выходит из-под его руки.  Пикассо говорил: «Я изображаю мир не таким, как вижу, а таким, как чувствую». Эти слова точно относятся к Довганю. Он чувствует мир и выплескивает это в графике, живописи, ювелирном искусстве. Поздно или рано он обязательно бы пришел к живописи. Ему было бы тесно в рамках одного направления.
Живописи посвящен отдельный зал. Здесь царствует пейзаж. Единственное но – это серия «черно-белые сны»: семейные портреты стилизованные под черно-белые фотографии. Она одной из работ художник изобразил себя в трехлетнем возрасте.
– Эта работа была сделана по фотографии, – рассказывает Алексей Довгань. – Обратиться к теме семьи, к портретам моих родственников меня сподвигла именно юбилейная дата. В этом возрасте принято подводить некоторые итоги.
В зале живописи – картины и этюды. Осмысление мироздания художник пытается выразить цветом.  Если графика Алексея Довганя рассчитана на рациональное восприятие, то живописные работы очень эмоциональные. Есть в них налет импрессионизма и экспрессия. Почитатели творчества художника говорят, что они всегда узнаваемы.
С юбилеем и открытием персональной выставки художника поздравили коллеги, друзья. Вклад автора в развитие искусства отмечен грамотами Департамента Смоленской области по культуре и управления культуры Смоленска.

Выставка «Немного о себе» в Доме художника будет работать до 10 сентября.

Наталья АНДРЕЕВА,
фото автора
info.smolcity.ru

„Buttje“ ist wieder an seinem Platz in der Volme

Mit großartigem Einsatz durch die Hagener Feuerwehr, den Betrieb SEH der Stadt Hagen, der Firma Convoi aus Dortmund, der Firma Rempke Bau GmbH und dem Steinbruch in Ambrock wurde die Skupltur wieder in der Volme platziert.

Unter großer Anteilnahme der Hagener Bürger wurden am Morgen des 6. Mai 2011 die Arbeiten zum Wiederaufstellen der Skulptur „Buttje“ von Petr Fischman (Smolensk) ausgeführt. Herr Moll, der Inhaber der Fa. Convoi freute sich besonders, dass seine Mitarbeiter ihren Beitrag aus der Mollstraße heraus leisten konnten. Spektakulär flog der 25 Tonnen schwere Bagger am Haken eines 100-Tonnen-Krans   in Dachhöhe über die Bäume in die Volme. Viele Menschen verfolgten gespannt das Geschehen. Und immer wieder die Fragen: Was macht ihr denn hier und was kostet das?

Natürlich kostet das alles irgendwas, aber ist das immer so wichtig? Ist es nicht viel wichtiger, den Hagenern und jenen, die unsere schöne Stadt besuchen, einen mehr als attraktiven Anblick der Volme zu verschaffen?

Buttje ist wieder da – schwimmt wieder gegen den Strom!!!  Sein Anblick erfreut die Menschen – das wurde besonders durch den kleinen Jungen deutlich, der seinem Papa auf dem riesigen Autokran bei der Arbeit half, aber nicht zuletzt durch die an den Arbeiten beteiligten Menschen. Selten sieht man Arbeiter so zufrieden nach einer erledigten Aufgabe ins Wochenden ziehen .

Glückauf und dankeschön, sagt der Freundeskreis Hagen-Smolensk – auch der Westfälischen  Rundschau!

Presse: Rundschau 07.05.2011

Im Haus „Letmathe“ im LWL Freilichtmuseum in Hagen werden ab 09. Juli Werke von vier Smolensker Künstlern gezeigt

Die Vernissage ist am 09.07.2010, 11 Uhr im Haus Letmathe. Der Freundeskreis Hagen Smolensk präsentiert, gemeinsam mit dem Haus Letmathe, Herren Schulz und Kampmann, Werke von den vier Smolensker Künstlern Dolossov, Dovgan, Shutov und Lissinov, die diese bei Aufenthalten in Deutschland geschaffen haben.

Nachfolgend eine Auswahl der Bilder:

Großzügige Spende an den Freundeskreis Hagen-Smolensk

Eine Hagener Familie, die namentlich nicht geannt sein möchte, hat das Kunstwerk 2001 von dem Smolensker Maler Alexander Dolossv bei einer Ausstellung im TOR 2 erworben. Nach einem Sterbefall wurde das Bild lange in einem Keller aufbewahrt. Das stimmungsvolle Ölgemälde mit einem Motiv aus der Toskana, wo der Künstler ein Jahr verbrachte, wollen die Spender einer neuen Bestimmung zuführen und haben es dem Freundeskreis Hagen-Smolensk übereignet. Wir sagen herzlich: Danke!!

Bei nächster Gelegenheit, wahrscheinlich im Sommer, wird das Kunstwerk in einer Ausstellung im LWL Freilichtmuseum Hagen zu bewundern und auch zu erwerben sein.

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Yury Shutov stellt ab dem 25.04.2010 seine Werke „Menschen und Städte“ in der HAGENRING-Galerie aus

Der renomierte Künstler aus Smolensk war bereits zweimal unser Gast in Hagen. Er arbeitet und lebt sowohl in seiner Heimatstadt Smolensk, als auch in Hamburg – in beiden Städten hat er Ateliers. Mit seiner Ausstellung „Menschen und Städte“ stellt er Werke in der HAGENRING-Galerie vor, die er in Deutschland geschaffen hat.

Menschen und Städte sind das Thema, dass Yury Shutovs augenblickliche Schaffensphase beherrscht. Sein genauer Blick für die Menschen, die ihm begegnen und die Merkmale der Städte, in denen er sich aufhält prägen seine Bilder. Dabei spiegeln sich nicht nur die Erlebnisse seiner Reisen durch verschiedene Länder, sondern auch die Stile von dritten Künstlern wie Salvator Dali, Rene Margrit, Ernst Fuchs wider.

In seinen aktuellen Werken verschmelzen die Menschen mit ihren Städten. Die ungewöhnlichen Objekte in 90-Grad-Winkeln und Viertel-Kreisen passen sich Säulen und Ecken farbenfroh und sehr dekorativ an. Seine Skulpturen sind gleichsam Mensch gewordene Gebäude – der Mensch wird bei ihm Eins mit seiner Umgebung und prägt sie zugleich durch seine Erscheinung. Sein Material ist dabei Altpapier, zugleich ein Symbol dafür, dass wir aus dem was uns zur Verfügung steht alles Notwendige schaffen können.

Shutov ist nicht auf eine Technik festgelegt – er bedient sich der gesamten künstlerischen Palette.

Yury Shutov ist zu dieser Ausstellung vom Freundeskreis-Hagen-Smolensk eingeladen worden – er ist vom Freundeskreis bereits in zwei Ausstellungen in Hagen präsentiert worden 2005/2006 „Smolensker Künstler im Karl-Ernst-Osthaus Museum“ und 2007 im Sparkassenkarree „Künstlersymposium“.

Diese Ausstellung wird vom Freundeskreis-Hagen-Smolensk gemeinsam mit dem Hagenring durchgeführt und organisiert. Das Kulturbüro Hagen hat aus Kulturhauptstadtmitteln einen Beitrag zur Finanzierung dieser Ausstellung an den Hagenring geleistet, weil er in seiner diesjährigen Ausstellungsreihe Künstler aus den Partnerstädten vorstellt.

Stadtanzeiger Hagen: 25.04.2010; Rundschau und Westfalenpost: 23.04.2010

Die besondere Fotoserie von Aleksandra Ilina zur Ausstellungseröffnung:

Eindrücke von der Vernissage:

Neue Galerie für die Smolensker Museen

Am Glinkapark im Zentrum von Smolensk wird im Gebäude der Museumsverwaltung derzeit an repräsentativen Ausstellungsräumen für die Kunstsammlung der Stadt gearbeitet.

Das Besondere ist, dass das im letzten Jahrhundert und im Krieg z. T. zerstörte gusseiserne Treppenhaus restauriet wird.

Dieses Haus wird die sehenswerte Kunstsammlung so präsentiren können wie sie es verdient hat.

Östereichischer Gruß für das „Staatliche Smolensker Museum“

Am 1. April 2010 übergaben die Projektverantwortlichen Dr. Olga und Hans Werner Engel eine zweite und dritte Charge von Fotos aus Österreich dem Smolensker Museum. Es zeichnet sich ab, dass neben den bisher Beteiligten, die Universität Salzburg und die Staatliche Universität Smolensk an diesem Projekt teilnehmen.

Im Jahre 2008 nahm eine Österreicherin mit dem Freundeskreis Hagen-Smolensk Kontakt auf, um Fotos aus dem Nachlass ihres Vaters einem Smolensker Museum zu übergeben. Es kam zu einem regen Austausch und Frau Steiner sandte dem Freundeskreis Hagen-Smolensk einige Fotos, die dem Museum im April 2009 überreicht werden sollten.

Gleichzeitig bat sie Aleksandra Ilina in diesen Angelegenheiten zu recherchieren und demnächst darüber zu berichten.

Am 14. April 2009 übergaben Hans-Werner Engel und Aleksandra Ilina die Fotos von Frau Steiner an die Museumsleiterin Volosenkova, Nadjeshda. Anfang Juli übergab Aleksej Dovgan im Auftrag  des Freundeskreises weitere Fotos an das Museum.

Einzelne ausgewählte Bilder

Bernd Müller machte einige Fotos von der Übergabe: