Hans-Werner Engel

Absage aller aktuellen Projekte bis August 2020

Der Vorstand des Freundeskreises Hagen Smolensk hat wegen der unabsehbaren Entwicklung durch die Corona-Pandemie die Projekte „Junge5Kunst“ und „JAZZ“ abgesagt. Wir bitten alle Beteiligten um Verständnis für diese schwierig, aber notwendige Entscheidung. Insbesondere bedauern wir, dass die an den Projekten mitwirkenden Künstler/innen sich dadurch nicht dem Publikum in Hagen und Smolensk präsentieren können.

Wie wir die Projekte fortführen oder wieder aufgreifen werden wir entscheiden, wenn es Planungssicherheit gibt und die Gesundheit aller Beteiligten nicht gefährdet ist.

 

Wichmann, Walter

Anfang 2019 nahmen sein Sohn, Klaus Wichmann und dessen Ehefrau, Elisabeth Wichmann, Kontakt mit dem Freundeskreis Hagen-Smolensk auf und teilten mit, dass Walter Wichmann im zweiten Weltkrieg in Smolensk war und dort zahlreiche Bilder gemalt hat. Dr. Olga  und Hans-Werner Engel besuchten die Familie Wichmann 2019 zweimal in München und brachten nach dem zweiten Besuch ca. 30 Bilder nach Hagen, von denen die meisten in einer Einzelausstellung im Rahmen des 100jährigen Bestehens der VHS Hagen präsentiert werden. Die in der Ausstellung gezeigten Bilder sind in Smolensk oder der Umgebung von Smolensk entstanden.

Nach den Unterlagen des Bundesarchivs war Walter Wichmann vom 16.07.1942 bis zum 04.121943 in Smolensk stationiert.  Da die Unterlagen im Archiv nicht vollständig sind, ist nicht ausgeschlossen, dass er schon eher dort eingetroffen ist.

 

Peter Blindert lebt nicht mehr

Ein wunderbarer Mensch, ein herausragender Künstler, ein sehr guter Freund und Wegbegleiter ist von uns und gegangen! Peter wird immer ein Teil unseres gemeinsamen Schaffens sein.

Erinnerung an einen wunderbaren Tag im Juli 2015 im Atelier mit Peter Blindert (Fotos: Hans-Werner Engel).

2019 VERENA und BERND MÜLLER

Diese beiden wunderbaren Menschen engagieren sich seit über zehn Jahren – ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen – für den städtepartnerschaftlichen Austausch zwischen Hagen und Smolensk. Sie sind liebevolle Gastgeber, arbeiten in zahlreichen Projektbereichen mit, Bernd gestaltet und wartet die Internetseite, entwirft Programme, Flyer und  Plakate und hält als Fotograf mit phantastischem Blick für Details fest, was unserer Projekte so sehr ausmacht und trägt damit zu der positiven Außendarstellung des Vereins bei. Verena ist stets gut, kreative Anregungen zu unterbreiten. Kurzum: Beide sind ein wesentlicher Teil der erfolgreichen Arbeit des Freundeskreises Hagen-Smolensk.

Und insofern würdigen wir ihren Einsatz für diese Aufgaben mit der symbolischen Überreichung des UWE-WILL-RINGES.

2019 GÜNTHER GRUNDMANN

Günther Grundmann engagiert sich seit 2002 für den akademischen Austausch zwischen Hagen und Smolensk. Mit weiteren Personen aus Hagen (ZfsL-Hagen) -Georg Peters, Wolfgang Luck, Delia Ahland, Rosemarie Möhle-Buschmeier und aus Smolensk, Natalia Rom,anova, Dr. Olga Engel, Dr. Larissa Borissenkova – hat er die Grundlagen für den bis heute andauernden Austausch von Referendaren/innen des ZfsL-Hagen mit jungen Lehrkräften und Pädagogik-Studenten/innen aus Smolensk gelegt. Er begleitet diese Projekt immer noch aktiv. Er war mehrer Jahre stellvertretender Vorsitzender im Freundeskreis Hagen Smolensk und hat sich kreativ beratend in alle Aufgaben des Vereins eingebracht.

Für dieses wunderbare Engagement und in der Bundesrepublik Deutschland einmalige Projekt übereichen wir ihm anerkennend und stellvertretend auch für die anderen aufgeführten Menschen den UWE-WILL-Ring.

2019 EVA CLOSTERMANN-OBERPICHLER

Eva Clostermann-Oberpichler hat sich bereits in den 90er Jahren u.a. als erste 1. Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Hagen-Smolensk, insbesondere für die Not leidende Bevölkerung in Smolensk engagiert. Im Freundeskreis Hagen-Smolensk bringt sie sich seit Jahren beratend ein und widmet sich als Deutsch-Lehrerin seit vielen Jahren jungen Menschen aus Smolensk und Russland, die sprachliche Hilfe zur Integration in unsere Gesellschaft benötigen.

Wegen dieses Engagement erweisen wir ihr ausdrücklich unsere Anerkennung, die der Freundeskreis Hagen-Smolensk mit der symbolischen  Übereichung des UWE-Will-RINGS zum Ausdruck bringt.

Foto-Tagebuch, Junge4Kunst, 28. Juli bis 08. August 2019 in Hagen

 

Gefördert durch:

 

Fotos: Hans-Werner Engel, Jörg Ruhwedel, Siegfried Rubbert

Nach der Ankunft am Sonntag Vormittag trafen sich am Nachmittag alle Beteiligten, um das Programm für das Projekt gemeinsam durchzugehen.

Am Montag Morgen mussten zunächst die Zollformalitäten erledigt werden. Anschließend startete der erste kleine Stadtrundgang mit einem Besuch im Rathaus an der Volme.

Nachmittags gingen wir zu Feldarbeiten in das Hagener Jugendstilviertel und informierten über das „Bauhaus“ und den Jugendstil, mit besonderem Augenmerk auf dessen Bedeutung für Hagen und anschließendem Gedankenaustausch.

Skizzenbeispiele Stirnband:

Der heutige Tag führte die Gruppe in das Hagener Freilichtmuseum:

Anschließend wurden die erstellten Arbeiten besprochen.

Zur Vorbereitung auf den Besuch der Ausstellungen zur modernen Kunst in Wuppertal und Düsseldorf  diskutierten wir imAtelier von Uwe Will.

Ausflug ins Münsterland mit intensiver Feldarbeit in Lüdinghausen.

In der neuen Galerie, der ehemaligen Scheune, stellten junge polnische Künstler aus.

Ohne Eis bei „San Remo“ zu essen, verlässt man Lüdinghausen nicht!

Es entstanden zahlreiche Skizzen – hier folgt eine kleine Auswahl.

Die tollen Skizzen wurden beim Grillend bei Familie Müller bewundert und diskutiert.

Aufbau der Ausstellung in der Hagenring-Galerie.

Portraitmalerei im Garten der Familie Engel.

Schiffsrundfahrt auf dem Harkortsee.

Exkursion nach Wuppertal – Schwebebahn und Von-der-Heidt-Museum.

 

Anschließend Bahnfahrt nach Dortmund und Abend der Preisträger/innen – war toll und es wurde spät.

Trotzdem waren alle am anderen Morgen wieder zur Stelle, um die Burg Altena und den Mittelalter-Markt zu erleben – Skizzen zu zeichnen war angesagt.

Vernissage in der Hagenring-Galerie mit anschließendem festlichen Mittagessen.

Aktmalerei in der TU-Dortmund

Stippvisite in den Ateliers einiger unserer Preisträger/innen mit anschließenden Kaffeetrinken.

Rundgang durch Dortmund und Besichtigung des Dortmunder Rathauses.

Rundgang durch das Karl-Ernst-Osthaus-Museum in Hagen

Nach Abwicklung der Zollformalitäten für die Rückmeldung kreise der Smolensker Gäste, hatten die Preisträger/innen den Nachmittag zur freien Verfügung.

Den Abend verbrachten wir mit einem Abschiedsessen im Restaurant Kaisergarten an einem runden Tisch mit allen Teilnehmern, den gastgebenden Familien und den Helfern.

Dem letzten Tag war ein besonderes Programm in Düsseldorf gewidmet, und zwar mit dem Besuch der beiden Ausstellung der Werkle des chinesischen Künstlers Ai Wei Wei:

Die Armierungsstäbe, aus den Trümmern der durch ein Erdbeben in China zerstörten Schulen, in denen Tausende Kinder zu Tode kamen.

Das Symbol der Sonnenblumenkerne aus Porzellan, die in einem großen Raum den Boden bedecken.

Die an die Wände geklebten Schuldscheine von Ai Wei Wei mit den darauf gehängten Tierkreiszeichen aus LEGO.

Die goldenen Köpfe der Tierkreiszeichen.

Das aus Dünnen Camus nachgebildete Flüchtlingsschlauchboot mit überfüllt mit auch Baumbus geformten Menschen. und Tieren.

Die Kleiderständer mit der gereinigten und sortierten Kleidung von Flüchtlingen.

Eindrücke aus dem Museum am Schwanenspiegel – unsere Preisträger tollen auf Stahlnetzen und der Decke des Museums herum.

So schnell geht die Zeit dahin, doch es sind schön Bindungen zwischen jungen Menschen gewachsen, die sicher anhalten werden.

Zum Abschied trafen sich am Donnerstag Morgen noch einmal alle Beteiligten und in einem kleinen PKW-Konvoi ging es Richtung Flughafen-Düsseldorf. Auch hier konnten die Zollformalitäten für die Kunstwerke problemlos abgewickelt werden und die Gruppe trat den Rückflug nach Russland an.

Foto-Tagebuch „Junge4Kunst“ in Smolensk vom 26.05. bis 07.07.2019

 

Dieses Projekt wurde gefördert durch:

 

Fotos: Prof. Dr. Ortwin Peithmann, Hans-Werner Engel

Die mit großer Spannung erwartete Reise nach Smolensk startete in aller Frühe in Düsseldorf. Über Moskau ging es nach Smolensk wo wir mit „großem Bahnhof“ empfangen wurden. Smolensker Künstler, Preisträger, Freunde und Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Smolensk holten uns ab. Unsere Hagener Preisträger waren bei Künstlern und Smolensker Preisträgern untergebracht.

 

Nach der Rückkehr trafen wir uns im Atelier von Sergej Bogoumulov, um dessen grafische Werke zu studieren.

 

Nach einer kurzen Nacht folgte sogleich ein Stadtrundgang und anschließend der gemeinsame Aufbau der Ausstellung im Kulturzentrum.

A schließend bauten alle Preisträger und Künstler gemeinsam die Ausstellung im Teneshewa-Kulturzentrum auf.

Am Dienstag besuchten wir das Konjonkov-Museum

Anschließend, nach dem gemeinsamen Mittagessen, gingen einige in das Atelier von Alexander Dolossov.

Nach der Eröffnung der Ausstellung wurde im Garten der Familie des ehemaligen Preisträgers A. Savchenko gefeiert.

smelite

Am nächsten Morgen ging es in aller Frühe zu Feldarbeiten auf das Landhaus in Smelite.

In der herrlichen Idylle des Landsitzes verbrachten wir den Tag und waren zum Abendessen wieder in Smolensk. Krönender Abschluss des Tages war ein Besuch des Kammertheaters bei dem wir auch Zeit für Gespräche mit den Darstellern/innen hatten. Es wurde“Primadonna“ gespielt.

Um 10.00 Uhr erwartete uns Denis Petrolenko, einer der angesehensten Aquarellmaler in Russland zu einer Aquarell-Master-Class in seinem geräumigen Atelier.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im „Mayakovsky“ folgte der obligatorische Besuch der Gemäldegalerie mit ausgezeichneter Führung.

Abgerundet wurde der Abend mit einem Jazz-Konzert in dem Restaurant Mayakovsky.

Den Sonntagvormittag verbrachte die Gruppe mit den Gastgebern/Gastgeberinnen, u.a. in Ateliers, bei den Familien und Freunden. Für den Nachmittag hatte der in Smolensk sehr bekannte Maler Alexander Dolossov in sein Haus am See eingeladen, damit dort an Studien in freier Natur gearbeitet werden konnte.

Heute war der Tag der Musik gewidmet. Am Vormittag spielten neun Ensembles der Philharmonie nur für uns und es gab die Möglichkeit zum künstlerischen Austausch.

Am Nachmittag trafen wir mit Mitgliedern des Smolensker Kammchores zusammen, die aus ihrer Arbeit berichteten. Demnächst wird dieser Chor in Hagen auftreten.

Für den Abend hat die Philharmonie alle Preisträger in das Konzert „Pianola-Studio“ eingeladen.

Am Dienstag musste die Ausstellung im Kulturzentrum abgebaut werden. Anschießend wurde die Gruppe von dem stellvertretenden Stadtoberhaupt Tamara Maximchuk im Rathaus der Stadt Smolensk offiziell empfangen.

Bei Mittagessen im Atelier von Aleksej Dovgan wurde ein erstes Resümee des Projekts gezogen. Die Zusammenarbeit der jungen Preisträger/innen ist selten so gut gelungen. Wir sind vielen interessierten Menschen begegnet und hatten künstlerische Kontakte weit über den Tellerrand hinaus.

Es sind unzählige Skizzen entstanden und jeder der Teilnehmer/innen benötigt noch viel Zeit, um das Erlebte zu verstehen.

Nachfolgend einige Skizzen von Lea Frensch:

Am Mittwochvormittag fuhren wird auf das frühere Gut der Fürstin Teneshewa „Talashkino. Führungen und Feldarbeit in den weitläufigen Parkanlagen standen auf dem Programm.

Am Nachmittag trafen wir uns im Atelier von Sergej Bogoumolov, um sein grafisches Werk zu diskutieren.

Der Donnerstag stand den Preisträgern/innen zur freien Verfügung – es sollten noch weiter Skizzen e stehen, z.B. von der Markthalle……..

Überall in der Stadt wurde heute dem Geburtstag Pushkins gedacht. Lesungen und Konzert an „jeder Ecke“. Auch der Kammerchor hatte uns zu einem Konzert am Pushkin-Denkmal eingeladen.

Viel Zeit war nicht mehr, denn alle mussten noch ihre Koffer packen.

Um vier Uhr morgens war Treffpunkt am Bahnhof und alle, alle waren gekommen! Welch ein Abschied!

Bis demnächst in Hagen …….