Foto-Tagebuch, Junge4Kunst, 28. Juli bis 08. August 2019 in Hagen

 

Gefördert durch:

 

Fotos: Hans-Werner Engel, Jörg Ruhwedel, Siegfried Rubbert

Nach der Ankunft am Sonntag Vormittag trafen sich am Nachmittag alle Beteiligten, um das Programm für das Projekt gemeinsam durchzugehen.

Am Montag Morgen mussten zunächst die Zollformalitäten erledigt werden. Anschließend startete der erste kleine Stadtrundgang mit einem Besuch im Rathaus an der Volme.

Nachmittags gingen wir zu Feldarbeiten in das Hagener Jugendstilviertel und informierten über das „Bauhaus“ und den Jugendstil, mit besonderem Augenmerk auf dessen Bedeutung für Hagen und anschließendem Gedankenaustausch.

Skizzenbeispiele Stirnband:

Der heutige Tag führte die Gruppe in das Hagener Freilichtmuseum:

Anschließend wurden die erstellten Arbeiten besprochen.

Zur Vorbereitung auf den Besuch der Ausstellungen zur modernen Kunst in Wuppertal und Düsseldorf  diskutierten wir imAtelier von Uwe Will.

Ausflug ins Münsterland mit intensiver Feldarbeit in Lüdinghausen.

In der neuen Galerie, der ehemaligen Scheune, stellten junge polnische Künstler aus.

Ohne Eis bei „San Remo“ zu essen, verlässt man Lüdinghausen nicht!

Es entstanden zahlreiche Skizzen – hier folgt eine kleine Auswahl.

Die tollen Skizzen wurden beim Grillend bei Familie Müller bewundert und diskutiert.

Aufbau der Ausstellung in der Hagenring-Galerie.

Portraitmalerei im Garten der Familie Engel.

Schiffsrundfahrt auf dem Harkortsee.

Exkursion nach Wuppertal – Schwebebahn und Von-der-Heidt-Museum.

 

Anschließend Bahnfahrt nach Dortmund und Abend der Preisträger/innen – war toll und es wurde spät.

Trotzdem waren alle am anderen Morgen wieder zur Stelle, um die Burg Altena und den Mittelalter-Markt zu erleben – Skizzen zu zeichnen war angesagt.

Vernissage in der Hagenring-Galerie mit anschließendem festlichen Mittagessen.

Aktmalerei in der TU-Dortmund

Stippvisite in den Ateliers einiger unserer Preisträger/innen mit anschließenden Kaffeetrinken.

Rundgang durch Dortmund und Besichtigung des Dortmunder Rathauses.

Rundgang durch das Karl-Ernst-Osthaus-Museum in Hagen

Nach Abwicklung der Zollformalitäten für die Rückmeldung kreise der Smolensker Gäste, hatten die Preisträger/innen den Nachmittag zur freien Verfügung.

Den Abend verbrachten wir mit einem Abschiedsessen im Restaurant Kaisergarten an einem runden Tisch mit allen Teilnehmern, den gastgebenden Familien und den Helfern.

Dem letzten Tag war ein besonderes Programm in Düsseldorf gewidmet, und zwar mit dem Besuch der beiden Ausstellung der Werkle des chinesischen Künstlers Ai Wei Wei:

Die Armierungsstäbe, aus den Trümmern der durch ein Erdbeben in China zerstörten Schulen, in denen Tausende Kinder zu Tode kamen.

Das Symbol der Sonnenblumenkerne aus Porzellan, die in einem großen Raum den Boden bedecken.

Die an die Wände geklebten Schuldscheine von Ai Wei Wei mit den darauf gehängten Tierkreiszeichen aus LEGO.

Die goldenen Köpfe der Tierkreiszeichen.

Das aus Dünnen Camus nachgebildete Flüchtlingsschlauchboot mit überfüllt mit auch Baumbus geformten Menschen. und Tieren.

Die Kleiderständer mit der gereinigten und sortierten Kleidung von Flüchtlingen.

Eindrücke aus dem Museum am Schwanenspiegel – unsere Preisträger tollen auf Stahlnetzen und der Decke des Museums herum.

So schnell geht die Zeit dahin, doch es sind schön Bindungen zwischen jungen Menschen gewachsen, die sicher anhalten werden.

Zum Abschied trafen sich am Donnerstag Morgen noch einmal alle Beteiligten und in einem kleinen PKW-Konvoi ging es Richtung Flughafen-Düsseldorf. Auch hier konnten die Zollformalitäten für die Kunstwerke problemlos abgewickelt werden und die Gruppe trat den Rückflug nach Russland an.