Jahr: 2005

Smolensker Kapelle

Die Smolensker Kapelle war in den letzten zehn Jahren gern gesehener Gast in Hagen. Bereits fünf Mal beteiligte sie sich am Hagener Karneval und nahm an den Rosenmontagszügen und den Umzügen in Boele teil. Viele Karnevalsveranstaltungen wurden von der Kapelle musikalisch untermalt.

Die Musikkapelle wurde 1957 von WladlenTschugunov gegründet und hat eine reiche Biografie, die zahlreiche Auftritte in den Großstädten der ehemaligen Sowjetunion – Moskau, Kiew, Sankt-Peterburg, Nowgorod und Charkow – enthält. Ihre Musik wurde mehrmals im Zentralen Russischen Fernsehen aufgenommen und präsentiert. Der unvergessene Wladlen Tschugunov war 35 Jahre lang Lehrer und Leiter der Musikkapelle.

Bei vielen Musikfestivals in Russland war die Kapelle sehr erfolgreich. Unter anderem wurde ihr 2000 der Ehrentitel „Volkskapelle“ verliehen.

Die Kapelle trat 1989 mit ihrem Konzertprogramm in den USA (Washington, New York, Boston, Richmond) auf. Ihre Einzigartigkeit besteht darin, dass alle Musiker auch russische Volksinstrumente (Balalaika, Domra) spielen können und deshalb zugleich Mitglieder der Blas- und der Volksmusikkapelle sind.

Die Kapelle wurde 1992 neu organisiert. Die Leitung wurde 1995 von Alexander Zuj an GennadyEvseev übergeben.

Auf Einladung des Freundeskreises Hagen-Smolensk e. V. wird die Kapelle in der Zeit vom 3. bis 18. Dezember 2005 in Hagen gastieren und bei vielen Gelegenheiten auftreten.

Ansprechpartner in Hagen sind Gerhard Walter, Reinhold Feldbinder und Rolf Kriegesmann

Dritte Studentengruppe der Smolensker Humanistischen Universität 2005

Im November 2005 kam die Studentengruppe: Melikyan, Kristina – Fiadosava, Alena – Egorova, Natalia – Ryndina, Olga – Lapchenkova, Anna – Shcherbakova, Irina – Abdrashitova, Anastasia -Afonchenkova, Natalia – Efimenkova, Olga – Zholudev , Stanislav – Gulentsov, Anton -Roshchina, Ekaterina – Romenskaya, Julia – mit drei Dozentinnen: Bobrova, Galina – Chernyavskaya, Ksenia – Mazhar, Elizaveta der Fremdsprachenfakultät nach Hagen, um erneut Erfahrungen mit den Studienseminar SEK II auszutauschen und die bestehenden Kontakte zu vertiefen. Außerdem nahmen sie an diversen Seminar- und Kulturveranstaltungen teil. Eine kleine Ausstellung zu den bisherigen Besuchen wurde zur Einweihung des neuen Gebäudes des Seminars von den Referendaren, die im April in Smolensk waren, gestaltet.Neben der Hospitation an Hagener Gymnasien wurden gemeinsame Ausflüge unternommen, u. a. zum Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf.

Die Gruppe wurde von Günter Grundmann und Georg Peters betreut.

Smolensker Künstler im Karl-Ernst-Osthaus-Museum

Smolensker Künstler
Ausstellung: Karl-Ernst-Osthaus-Museum, 25.11. 2005 – 8.1.2006

  Initiative:

Die Idee zu dieser Kunstausstellung wurde durch die Familie Dr. Olga und Hans-Werner Engel entwickelt. Sie wollten aus dem Schaffen der Smolensker Künstler ein breites Spektrum vorstellen. Leider war es nicht möglich, alle Künstler aus Smolensk einzuladen. Deshalb erkundete das Ehepaar Engel, wer in Hagen und Umgebung Kunstwerke von Smolensker Künstlern besitzt.

Erfassen der Werke:

Das Ehepaar Engel machte insgesamt mehr als 150 Kunstwerke ausfindig, die namentlich erfasst wurden. Es waren noch mehr, aber zeitlich konnten nicht alle Werke registriert werden. Die Familien, die sich gemeldet haben und deren Werke wir nicht mehr erfassen konnten, bitten wir um Nachsicht. Wir hoffen, dass sie alle trotzdem an der Ausstellung Gefallen finden.

Zusammenarbeit mit dem Karl-Ernst-Osthaus-Museum:

Das Karl-Ernst Osthaus-Museum war sofort bereit, die Idee dieser Ausstellung zu unterstützen. Herr Dr. Fehr und insbesondere Frau Dr. Birgit Schulte leisten wesentliche Beiträge, damit die Ausstellung gelingt.

Schirmherr:

Herr Oberbürgermeister Peter Demnitz ist Schirmherr dieser Ausstellung

Ausstellungseröffnung:

25. November 2005

18.30 Uhr

im Karl-Ernst-Osthaus-Museum

Smolensker Künstler:

N. Rastoptschin, N. Martschenkov, Wsewolod Lissinow, Alexej Dowgan, Galina Kurjakowa, Laskin, Wladimir Okunew, Hermann Gaudin, W. Samarina, Kurjakow, Juri Moskalenko, Schutow, Waleri Ljaschenko, Tatjana / Nikola Tschaplin, Wladimir Eltschaninow, Nina Ljaschenko, Waleri Kovaljev, Juri Semoenow, W Samarina, Aleksander Dolossow, Ewgenia Ljaschenko

Projektverantwortliche:

Dr. Olga und Hans-Werner Engel